jaulendes Fahrgeräusch

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    • Dass das klackern mehr oder weniger normal ist, hab ich mir schon fast gedacht.

      Ich vermute fast, dass das Geräusch ein Reifen-/Windgeräusch ist in Zusammenhang mit dem breiten Reifen und dem sehr knappen Abstand zum Schutzblech vorne. Ich halte es nicht für unmöglich, dass sich da ein vielleicht vom Reifen/Reifenprofil verursachter Luftzug/-druck ergibt, der sich auf den Fender überträgt und verstärkt. :huh: :?: :/ Jedenfalls werde ich, ohne die Ursache zu kennen, da jetzt keine größere Aktion starten, sondern das Ganze weiter beobachten.

      Verwende derzeit Castrol MTX SAE 75W-140 Vollsynthetik in Getriebe und Endantrieb. Werde ich dann beim nächsten Wechsel entsprechend ersetzen.
      Bikergruß
      Da Sepp

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      Ich weiß, dass ich nichts weiß.
    • @Waschbär
      Würd ich gern, aber dazu muss das Vorderrad wieder raus (dann zum vierten mal :huh: ), leider aber ist gestern mein Montageständer bei der Belastung in der letzten Zeit an Materialermüdung gestorben (Vierkant-Zapfen gebrochen, scheiß Material) :thumbdown: . Muss erst für Ersatz sorgen, und die Fa. Becker-Technik hat bis 29.07. Betriebsurlaub :( .
      Bikergruß
      Da Sepp

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Muina ()

    • Alternativ könntest du den Fender für eine Probefahrt vielleicht mittels Tape in verschiedenen Richtungen fixieren/stabilisieren, um Schwingungen zu dämpfen.
      Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen! (O.Wilde)



      MoNC Member of Niederrhein-Cruiser
    • Bei dem Hebel, den Becker-Technik da mitliefert, handelt es sich übrigens um ein Zukaufteil, ein sog. Teleskop-Radmutternschlüssel. Gibts z. B. bei A.T.U. für 8,99 EUR. Erklärt wohl auch die "hervorragende" Qualität. Und besagtes Castrol-Öl fahren doch mehrere?
      Bikergruß
      Da Sepp

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    • Hallo Muina,
      Deine Vermutung mit den Windgeräuschen ist durchaus denkbar weil der Reifen ja sehr nahe an dem Schutzblech vorbeidreht. Handsirenen die gekurbelt werden funktionieren genau nach so einem System. Ein schnell drehendes Innenrad mit Zügen fährt sehr nahe an einer gelochten äusseren Ummantelung vorbei. Das Resultat ist dabei sehr deutlich hörbar. Wenn das Vorderrad mal wieder herausen ist fahre einfach mal ohne Schutzblech. :whistling:
      Grüsse. Thomas
    • Zum Öl:
      "Entwickelt für alle Motorräder, die über ein separates Getriebe verfügen, sowie für Kardanantriebe, für die ein Schmierstoff nach API GL5 vorgeschrieben ist."
      "Hinweis: Nicht für Getriebe- und Kardanantriebe für Oldtimer geeignet."
      Ich denke der Oldtimer-Hinweis bezieht sich in erster Linie auf die Dichtungen. Wie ich ja auch bei mir beim Getriebe sehe. Aber ein Oldtimer in dem Sinn ist die C ja eigentlich nicht (auch wenns einige so sehen). Jedenfalls sehe ich keine Notwendigkeit eines sofortigen Wechsels, das Öl an sich wird nicht dem Antrieb schaden, im Gegenteil.

      ThomasB schrieb:

      Deine Vermutung mit den Windgeräuschen ist durchaus denkbar weil der Reifen ja sehr nahe an dem Schutzblech vorbeidreht.
      Mir geben auch die exakten Geschwindigkeiten zu denken. Bei der Geradeausfahrt genau bei 100 km/h, in Kurven egal ob links oder rechts bei 50 km/h. Mit einem Profil-/Schutzblechbedingtem Windgeräusch wäre das schon erklärbar. Ich werde sehen, ob das so bleibt, oder ob es sich verändert.

      Sollte es nicht so sein, dann ist es jedenfalls nichts am Motor, eigentlich kann es dann nur ein vorderes Radlager sein, aber das würde sich weiter verschlechtern und dann werde ich es merken. Selbst wenn sich eines fressen sollte, wird sich die Achse weiter drehen, also akute Gefahr besteht glaube ich nicht.

      ThomasB schrieb:

      Wenn das Vorderrad mal wieder herausen ist fahre einfach mal ohne Schutzblech.
      So werde ich es machen. Einen neuen Montageständer-Hebel hab ich mir zwar besorgt für den Fall, dass es akut wird, aktuell hab ich aber keinen Bock mehr das Rad nur deshalb schon wieder rauszubauen. Die Bremsbeläge machen es sowieso auch nicht mehr lange...
      Bikergruß
      Da Sepp

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    • @ramses
      Ein "normales" Abrollgeräusch ist es jedenfalls nicht, dieses wäre nicht nur bei exakt einer Geschwindigkeit und es hat auch nicht diese hohe Tonlage. Das Geräusch war bisher auf jedem Straßenbelag praktisch gleich.
      Bikergruß
      Da Sepp

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    • Hallo Sepp.


      Wenn das mit der Handsirene so funktioniert, dann folgender Tipp.
      Bohr doch mal Löcher in den Fender, dann kannst du evtl. einen anderen Ton erzeugen
      oder sogar ganze Melodien. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      Ich weiss.
      Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen.

      Aber ich tippe wirklich auf die Windgeräusche.

      " Lieber ein Rad mehr als ein Rad ab"
    • @Waschbär
      Meine Tochter spielt Querflöte, ich glaub so gut bekomm ich es mit dem Fender nicht hin :D :D :D

      @Rubin 007 Custom
      Das Öl denk ich heißt Axle EPX 90 und nicht Exel.
      Hier die Castrol-Ölempfehlung für die BMW R1200C:
      castrol_r1200c.jpg

      Für Gelenkwellenantrieb und Getriebe ist die Empfehlung das vollsynthetische 75W-140. So falsch wie du tutst wirds wohl nicht sein. Wobei das Axle wohl auch nicht verkehrt ist.
      Bikergruß
      Da Sepp

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    • Ich verliere jedenfalls Getriebeöl am Kardanausgang. Den Dichtring haben wir gewechselt, aber ich glaube, wir haben ihn etwas zu tief reingedrückt. :/
      Bikergruß
      Da Sepp

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      Ich weiß, dass ich nichts weiß.
    • Servus,


      hier ein Bericht von Bruno (B2)



      Ich wechsle in den vorgeschriebenen Intervallzeiten bei Normalbetrieb.
      Bei mehr oder weniger Stillstand des Moppeds, wird alles rundum nach 3
      Jahren getauscht.



      Im Motor fahre ich im Sommerhalbjahr immer 20W-50 Vollsyntetic (aktuelle
      Ausnahme ist das neu aufgebaute Gespann, da der Motor hier mehr oder
      weniger noch zu neu ist). Im Winter (mit den Moppeds mit denen ich dann
      fahre) 0W-10 Vollsynthetic.
      Vorteil Vollsynthetic im Sommer = mehr temporäre
      Höchsttemperaturverträglichkeit bei gleicher Viskositätszahl. Im Winter =
      Bessere Dünnflüssigkeit bei gleicher Viskositätszahl bei
      Tiefsttemperaturen.



      Grundsätzliches:
      Mineralische Öle sind gut und für den Normalgebrauch völlig ausreichend.
      Chemisch bedingt lagern alle mineralischen Öle Verbrennungsrückstände
      im Öl an den Motoreninnenseiten ab (was nicht schädlich ist). Im laufe
      der Zeit und bei höheren Laufleistungen, die immer mit mineralischen
      Ölen gefahren wurden, bilden diese Ablagerungen eine zusätzliche
      Dichtschicht im Motor.



      Vollsythetische Öle halten Verbrennungsrückstände im Öl ständig in
      Schwebe. Der Ölfilter fängt einen Teil davon auf, Microteile bleiben
      weiter in Schwebe. Ablagerungen innerhalb des Motors entstehen so gut
      wie nicht. Beim Ölwechsel werden die Rückstände vollständig über den
      Wechsel ausgeschwemmt.



      Verwendung:
      Bei fabrikneuen Motoren rät man von einer Verwendung von
      vollsynthetischen Ölen ab, da eben das "in Schwebe halten" nicht
      erwünscht ist, solange der Motor nicht komplett eingelaufen und somit
      alle ggf. vorhandenen micro Metallabriebe aus dem Motor über den
      Ölfilter raus sind. Grundsätzlich spricht man von ca. 10Tkm die der
      Motor im besten Fall gelaufen haben soll, bevor man auf Vollsynthetisch
      umstellt.



      Möchte man einen "alten Motor" mit z.B. 50Tkm, der bisher nur
      minieralisches Öl gelaufen hat auf Synthetic umstellen, geht das
      meistens nicht mehr so gut, weshalb auch davon abgeraten wird.
      Grund hierfür ist, dass das nun neu eingefüllte Syntheticöl die
      Ablagerungen, die sich über einen langen Zeitraum durch das mineralische
      Öl im Motor angesammelt haben, lansam auflöst und in Schwebe bringt.
      Durch das Auflösen der bisherigen Ablagerungen kann es zu den in den
      vorher beschriebenen Postings beschrieben Nebenwirkungen wie erhöhter
      Ölverbrauch (Motorundichtheit) oder stärkerer Rauchentwicklung
      (Kolbenringablagerungen gehen zurück) kommen.



      Praktisch heisst dass, es ist nicht besonders empfehlenswert einen Motor
      mit einer Laufleistung von 50TKm, in dem bisher nur mineralisches Öl
      gefahren wurde, auf Vollsyntetisch umszustellen. Umgekehrt
      (Vollsynthetisch auf Mineralisch) kann man das aber immer völlig
      bedenkenlos machen. Nur permanent hin und her Wechseln zwischen den
      beiden Öltypen sollte man möglichst vermeiden.



      Alles was ich bisher geschrieben habe, gilt immer unter der Prämisse,
      dass in beiden Fällen die gleiche Ölviskosität verwendet wird!



      In dem Moment wo ich (völlig unabhängig von mineralisch oder
      synthetisch) die erst Zahl der Viskosität nach unten korregiere, wird
      das Öl im kalten Normalzustand dünner und somit anfälliger für mehr
      Ölverbrauch oder Rauchentwicklung.



      Wenn im Sommerhalbjahr grundsätzlich 20W-50 (-10 bis +30 Grad
      Lufttemperatur) für einen öl-/luftgekühlten 2-Zylinder-Motor das
      richtige ist (Normalvorgabe bei BMW, Guzzi und HD) und ich kippe in den
      Motor bei gleichen Temperaturverhältnissen nun 0W- oder 5W-40, führt das
      mehr oder weniger automatisch zu mehr Ölverbrauch, da die hohen
      Motortoleranzen bei heissem Motor dieses dünne Öl nicht mehr zu 100%
      zurückhalten können (z.B. Kolbenringe). Im Winter bei extrem tiefen
      Temperaturen, hält der Motor das dünne 0W-20 tadellos zurück, was ganz
      einfach aus den sich geringer auswirkenden Motortoleranzen durch die
      geringere Motortemperatur ergibt.(Beispiel: Ventile klappern im heissen
      Zustand mehr als kalt.)



      Übrigens, wer in die Tabelle schaut wird sehen, dass 10-W40 am besten
      für Temperaturen von -20 bis +20 Grad Lufttemperatur geeignet ist. Für
      einen normalen Saisonfahrer deshalb einerseits zu tief und andererseits
      zu wenig weit hoch geht.



      Aber jetzt zurück zur wichtigsten Aussage im Bezug auf Motoröl:
      Die Viskosität (siehe Tabelle von Sepp) sollte stimmen und die
      Wechselintervalle in Bezug auf die Laufleistung sollten einigermaßen
      eingehalten werden.
      Alles andere ist mehr oder weniger egal. Ebenso ob der Liter 3€ kostet oder 25€, da wird nichts besser oder schlechter durch.
      Motoröl und Zündkerzen werden irgendwo meistens völlig überbewertet.


      Getriebeöl bleibt zwar i.d.R. sauber, die
      Scherstabilität die einem Hypoidöl gerecht werden muss lässt aber
      alterungs- und leistungsbedingt massiv nach.



      PS: Sollte einer Fragen wenn denn sowieso alles egal ist, warum ich
      persönlich dann sauteures Synthetiköl fahre, ist die Antwort ganz
      einfach:
      Ich putze gerne Mopped und mag es gerne sauber. Aussen mach ich das
      selbst. Weil ich innen nicht dran komme, lass ich dass das synthetische
      Öl machen



      Hier noch ein Link zu einer zwar oberflächlichen aber nicht verkehrten Betrachtung: auto-motor-oel.de/auto-wissen/…loel-und-synthetikoel/11/
      Bruno
      Dieser Beitrag wurde bereits 15 mal editiert, zuletzt von B2 (29. September 201
      LG, larry und wenn wir uns treffen

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    • Ich glaube, im vorgenannten Beitrag wurden Begriffe wie "synthetisch" mit "legiert" und "mineralisch" mit "unlegiert" durcheinander geworfen.

      Unlegierte Öle wurden bei neuen bzw, grundüberholten Motoren verwendet. Hier sollten die noch höheren Rauhtiefen der neu bearbeiteten Fläschen in der Einlaufphase durch die geringere Schmierwirkung "abgebrannt" werden. Schmutz und Abrieb werden gegenüber legierten Ölen deutlich schlechter in Schwebe gehalten
      Legierte Öle würden im obigen Fall zur "Verglasung" führen, die nicht reversibel wäre. Die legierten Öle mit ihren Seifen - Additive halten weitgehend den Schmutz und Abrieb in Schwebe.
      (Die Russen-Flugmotoren mussten erst in einem aufwendigen Prozess vom sozialistischen, unlegierten M60 Öl in das kapitalistische, legierte Aeroshell 100 umgeölt werden)

      Die synthetischen Versatic Öle haben bei gleicher oder sogar besserer Schmierwirkung eine niedrigere Viskosität und somit geringere innere Widerstände. Der hohe Anteil an Profitol macht diese Öle auch für den Handel lukrativer.
      REX-Fahrradhilfsmotor, NSU-Cavallino , NSU-FOX, Vespa-Hoffmann , Horex-Regina, Horex-Imperator, längere Zeit nix., BMW R60/6 , BMW R1200C, BMW R25/3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunrise ()