Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

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    • DirtyHarry schrieb:

      An dem Tag, an dem in meiner Straße, endlich mal eine Lärmkontrolle am Wochenende durchgeführt wird, werde ich die Beamten kostenlos mit Kaffee und Kuchen versorgen!


      Hans schrieb:

      Wir waren am vergangenen Sonntag mit dem Fahrradl unterwegs. Dabei führte uns die Strecke (leider) auch einige Kilometer auf dem Radweg entlang der Bundesstrasse 11, also der Bundesstrasse, die zum berühmten Kesselberg und weiter entlang des Walchensees nach Tirol führt. So, und dieses Stück kam einem Inferno sehr nahe: jede Menge Motorräder, die aber nicht friedlich dahin blubberten, sondern alle wie geisteskranken Affen am Kabel zogen und meinten, man müsste unbedingt das Drehzahllimit auf diesem Stück Strasse voll auskosten. Ein Krach, der unbeschreiblich ist. Allen voran GS, Ducati und KTM. Natürlich auch japanische Rennerle und einige aufgemieselte Harleys.
      Dieses Erlebnis hat mich zu einem gewissen Umdenken bewogen und mein Verständnis für leidgeplagte Anwohner ein Stück weit anwachsen lassen. Solange wir Motorradfahrer nicht eine vernünftige und umweltfreundliche Fahrweise an den Tag legen brauchen wir uns über Fahrverbote nicht zu wundern


      Ich glaube, hier werden sogar mehrere Debatten gleichzeitig geführt:

      1. ein generelles Fahrverbot für Motorräder
      2. ein Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen (wie ich es in Gesetzesentwürfen las)
      3. ein Fahrverbot an bestimmten Strecken (wie es ja schon vielerorts existiert) und
      4. ein Geräuschlimit bei 80 dz - -was mit einem Motorrad mit Verbrennungsmotor nur erreicht werden kann, wenn der Motor voll verkapselt ist

      (lies hierzu FAZ vom Sonntag: eine ganze Seite Interview zu diesen Themen mit dem Chef von BMW Motorrad!)

      Was bei allem große Hoffnung gibt, ist das aktuelle Verhalten unseres hochgeschätzten Bundesverkehrsminister, der Andi, der nach Kritik sofort ein neues Gesetz zurücknehmen lassen will (lies anderen Threat zum Thema Fahrverbot)

      Gezielte Planung, genaue Überlegungen oder gar Abwägungen scheinen in der Politik aktuell nicht gefragt zu sein! der Überbietungswettbewerb läuft auch hier an!

      Dagegen muss protestiert werden - -und wie Hans es schreibt: darauf einen Kaffee mit der Rennleitung!!

      Micha

      Nebenbei: Streckensperrungen obliegen (meist) gar nicht dem Kompetenzbereich des Bundes.....
    • Wir müssen uns dabei leider auch darüber im Klaren sein, dass die Entscheider in den heutigen Parlamenten und Regierungen mehr und mehr einer Generation angehören, die viel weniger Motorrad fährt, als die heutige 50+ Generation. Da fehlt häufig schlicht die Erfahrung und der Sachverstand. Es hilft ja auch, wenn man 'mal mit anderen - durchaus vernünftigen - Bikern unterwegs ist, die sich ebenfalls über die ganzen Heinis aufregen, die unser Image verderben. Andererseits: Eigentlich haben wir aber sogar noch Glück, dass das Motorrad älter als das Auto ist; würde es heute erfunden, bekäme es vermutlich keine allgemeine Sraßenzulassung mehr, da es als zu gefährlich angesehen würde.
      Viele Grüße

      Eberhard (EPH)
    • EPH schrieb:

      Wir müssen uns dabei leider auch darüber im Klaren sein, dass die Entscheider in den heutigen Parlamenten und Regierungen mehr und mehr einer Generation angehören, die viel weniger Motorrad fährt, als die heutige 50+ Generation. Da fehlt häufig schlicht die Erfahrung und der Sachverstand. Es hilft ja auch, wenn man 'mal mit anderen - durchaus vernünftigen - Bikern unterwegs ist, die sich ebenfalls über die ganzen Heinis aufregen, die unser Image verderben. Andererseits: Eigentlich haben wir aber sogar noch Glück, dass das Motorrad älter als das Auto ist; würde es heute erfunden, bekäme es vermutlich keine allgemeine Sraßenzulassung mehr, da es als zu gefährlich angesehen würde.
      Bestandsschutz ist wichtig, weil was müsste ich sonst mit dem alten LANZ-Bulldog machen ...

      "Da fehlt häufig schlicht die Erfahrung und der Sachverstand"
      kann man so sehen oder sagen, es fehlt ihnen unsere Unvernunft :D
      Gruss, Didi

      Es ist schon alles gesagt, aber nicht von jedem ...

      Die Cruiser-Bildergalerie
    • Luderschen schrieb:

      Nebenbei: Streckensperrungen obliegen (meist) gar nicht dem Kompetenzbereich des Bundes.....
      Noch ist das so, aber der Bundesrat hat empfohlen Entscheidungen über Sperrungen aus Lärmschutzgründen in die Hände der Städte und Gemeinden zu legen.
      Bisher wurde das immer so gedreht, dass bei Steckensperrungen z.B. die Unfallhäufigkeit herangezogen wurde, obwohl es oft nur um den Lärm ging. In Zukunft könnte dann jede Gemeinde oder Stadt selbst entscheiden Sonn- und Feiertags "Motorradfrei" zu sein. Den Flickenteppich möchte ich mir nicht vorstellen. Ausserdem werden sie festellen , dass es Samstags trotzdem laut ist und versuchen die Fahrverbote auszudehnen. Wehret den Anfängen !
      “There are not enough Indians in the world to defeat the Seventh Cavalry.”
      General George Armstrong Custer (1839-1876)

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    • Luderschen schrieb:

      Ich glaube, hier werden sogar mehrere Debatten gleichzeitig geführt:

      1. ein generelles Fahrverbot für Motorräder
      2. ein Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen (wie ich es in Gesetzesentwürfen las)
      3. ein Fahrverbot an bestimmten Strecken (wie es ja schon vielerorts existiert) und
      4. ein Geräuschlimit bei 80 dz - -was mit einem Motorrad mit Verbrennungsmotor nur erreicht werden kann, wenn der Motor voll verkapselt ist
      Eigentlich nicht.

      • Ein generelles Fahrverbot habe ich nirgends gelesen!



      • Ein Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen - mit Ausnahme von (vermutlich) Elektro-Motorrädern.
        Das ist, denke ich, momentan der Knackpunkt, um den es sich zu kämpfen lohnt!
        Bei aktueller Gesetzeslage lässt sich so etwas, Gott sei Dank, nicht realisieren. Deswegen sollen Gesetze geschaffen werden, die das ermöglichen.
        Sind diese Gesetze erst mal verabschiedet, können wir uns warm anziehen! Es ist fünf Minuten vor Zwölf!



      • Ein Fahrverbot an bestimmten Strecken - wobei ich noch immer der Meinung bin, dass ein generelles Fahrverbot nicht mit Unfallzahlen begründet werden kann.
        Es ist Sache der Polizei, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten! Komischerweise wurden einige Fahrverbote, nach Klagen, auch wieder gekippt, während andere Bestand haben.
        Das wäre mal ein lohnendes Betätigungsfeld für einen unterforderten Star-Anwalt! :D
      • Ein Geräuschlimit, das zur heutigen Zeit schlicht unrealistisch ist.
        Auch hier winken IMHO wieder die E-Motorräder. <X
        Man versucht uns ohnehin mehr und mehr zu Batterien auf Rädern zu zwingen.
        Meine persönliche Meinung: Ich würde einen Wasserstoffantrieb kaufen, aber niemals ein e-Auto oder e-Motorrad, das auf heutiger Batterie-Technik basiert!


      Letztlich läuft es bei all diesen Punkten darauf hinaus, die Bevölkerung vor unnötigem Lärm zu schützen.
      An sich ein lobenswerter Vorsatz, wenn er nicht, wie bereits von Vorrednern ausgeführt, aufgrund von mangelnder Erfahrung und mangelndem Sachverstand weit über das Ziel hinaus schießen würde.

      Warum werden nicht erst mal die Gesetze durchgesetzt, die es bereits gibt? ?(
      Wenn man schon Gesetze ändern möchte:
      Warum werden nicht die Strafen für Manipulationen an Kraftfahrzeugen angezogen?
      Warum wird nicht die Rennleitung mit den notwendigen Befugnissen ausgestattet, deutlich zu laute Autos, Motorräder usw. an Ort und Stelle zu beschlagnahmen? Mangelnde Befugnisse führen bei der Rennleitung zu Frustration. (Ich höre das oft von befreundeten Mitgliedern der Rennleitung!) Da sollte man mal anpacken!

      Nochmal zum Thema Bestandsschutz: Meine Aussage wurde weiter oben zu extrem interpretiert bzw. habe ich mich zu ungenau ausgedrückt.

      Warum darf z.B. ein Oldtimer, Bj. 76, deutlich lauter sein, als aktuelle Grenzwerte, OBWOHL es technisch möglich wäre, den Lärmpegel durch einfache und relativ kostengünstige Maßnahmen, wie z.B. den Einbau eines DB-Eaters deutlich zu reduzieren?
      DAS meine ich mit technisch machbar! Nicht den Komplett-Umbau! Auch hier ist Augenmaß gefragt und nicht blinder Aktionismus!
      Gleiches gilt für Autos natürlich auch.

      Und wenn wir schon mal dabei sind:
      Ich persönlich sehe es auch nicht ein, dass mich der LANZ des Nachbarn, auf dem Weg zum Oldtimer-treffen, in der Früh, um 5 mit 122 dB weckt! So etwas würde ich auch einschränken. H-Kennzeichen hin oder her!
      Ich bin sicher, man könnte das Geräusch auch, mit relativ einfachen Maßnahmen, auf 100 dB senken. Das wäre im Nahbereich schon ein gewaltiger Unterschied!
      TECHNISCH MACHBAR, UNTER VERNÜNFTIGEM AUFWAND! Natürlich jaulen da die getroffenen Hunde schmerzhaft auf! ^^

      Jetzt nochmal kurz zur aktuellen Situation auf den Punkt gebracht:

      Momentan sorgen einige Idioten, mit dem Slogan "loud pipes save lives" dafür, dass eine ganze Gruppe in Verruf gerät!
      Warum wohl zielen so viele Angriffe nur auf Motorräder?

      Ich habe keine Lust, mir mein Hobby versauen zu lassen, weil einige Egomanen ihren Ego-Trip ausleben müssen!
      Meiner Meinung nach sollten die vernünftigen Motorradfahrer zusammenstehen und solche Egoisten ächten.

      Natürlich werde ich mich auch an Demos gegen Fahrverbote beteiligen!
      Aber wenn dann bei einer solchen Demo gerade die Leute neben mir stehen, gegen die sich die ganzen geforderten Gesetze und Verbote richten, dann entsteht bei mir so ein schaler Beigeschmack. :(

      In diesem Sinne: Wir sehen uns bei der Demo!

      DLzG!
      Jan
      ——————————————————————————————————————————
      Drei Dinge, die ein Biker niemals aus seinem Herzen bekommt:
      Motorräder, Familie, Respekt

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    • DirtyHarry schrieb:


      • Ein Geräuschlimit, das zur heutigen Zeit schlicht unrealistisch ist.
        Auch hier winken IMHO wieder die E-Motorräder. <X
        Man versucht uns ohnehin mehr und mehr zu Batterien auf Rädern zu zwingen.
        Meine persönliche Meinung: Ich würde einen Wasserstoffantrieb kaufen, aber niemals ein e-Auto oder e-Motorrad, das auf heutiger Batterie-Technik basiert!


      Letztlich läuft es bei all diesen Punkten darauf hinaus, die Bevölkerung vor unnötigem Lärm zu schützen.
      An sich ein lobenswerter Vorsatz, wenn er nicht, wie bereits von Vorrednern ausgeführt, aufgrund von mangelnder Erfahrung und mangelndem Sachverstand weit über das Ziel hinaus schießen würde.

      Warum werden nicht erst mal die Gesetze durchgesetzt, die es bereits gibt? ?(
      Wenn man schon Gesetze ändern möchte:
      Warum werden nicht die Strafen für Manipulationen an Kraftfahrzeugen angezogen?
      Warum wird nicht die Rennleitung mit den notwendigen Befugnissen ausgestattet, deutlich zu laute Autos, Motorräder usw. an Ort und Stelle zu beschlagnahmen? Mangelnde Befugnisse führen bei der Rennleitung zu Frustration. (Ich höre das oft von befreundeten Mitgliedern der Rennleitung!) Da sollte man mal anpacken!

      Nochmal zum Thema Bestandsschutz: Meine Aussage wurde weiter oben zu extrem interpretiert bzw. habe ich mich zu ungenau ausgedrückt.

      Warum darf z.B. ein Oldtimer, Bj. 76, deutlich lauter sein, als aktuelle Grenzwerte, OBWOHL es technisch möglich wäre, den Lärmpegel durch einfache und relativ kostengünstige Maßnahmen, wie z.B. den Einbau eines DB-Eaters deutlich zu reduzieren?
      DAS meine ich mit technisch machbar! Nicht den Komplett-Umbau! Auch hier ist Augenmaß gefragt und nicht blinder Aktionismus!
      Gleiches gilt für Autos natürlich auch.

      Hallo DirtyHarry

      Für Motorräder scheidet der Wasserstoffantrieb wohl noch für viele Jahre aus. Schon beim Auto ist die technische und politische Situation nicht gut um eine Verbreitung zu ermöglichen. Bis die ersten Motorradhersteller dort Geld für eine Entwicklung investieren wird dauern, wenn es überhaupt erfolgt. Mercedes hat seit 1994 am Wasserstoffantrieb entwickelt, aber gibt bis heute nur ein Mercedes Wasserstoff Fahrzeug und das auch nur als sehr teueres Leasing-Fahrzeug.

      Die Gesetze zur Verfolgung von Lärmsündern die manipuliert haben sind vorhanden und das Instrument, dass die BE erlischt wenn man manipuliert ist schon scharf und mit deutlichen Folgen versehen. Entgegen manchen Aussagen in der Presse können solche manipulierten Fahrzeuge schon heute sehr wohl stillgelegt und zum Gutachter gebracht werden. Für die normale Polizeistreife ist soetwas aber halt sehr (zeit)aufwändig und andere Aufgaben müssen dann vernachlässigt werden. Ausserdem können nicht in jedem Fahrzeug ständig Messgeräte etc. durch die Gegend kutschiert und vorgehalten werden. D.h. bei jeder zu lauten erscheinenden (!) Maschine, die der Polizei auf der Strasse begegnet, müsste erst einmal das Mess-Equipment angefordert werden. Es zu erlauben Maschinen einfach nur nach subjektivem Empfinden stillzulegen, oder mit irgendeiner App unter nicht belegbaren Umständen zu messen, ist wohl auch nicht zielführend oder gar gerichtsfest.
      Lärm zu messen ist etwas ganz anderes als eine Geschwindigkeit zu messen. Daher sind auch die Normen dafür recht kompliziert und eine vorbeifahrende Maschine rechtssicher zu messen ist so gut wie unmöglich, da das Umfeld (Reflektionen , Abstände, Gangwahl) etc. fast nie stimmt. Deshalb sind Lärmdisplays auch nur ein Hinweis , aber kein Grund zur Strafe wenn die aufleuchten. In einem Rechtsstaat muss man sich da schon an Normen halten.

      Bei Schwerpunktkontrollen werden aber schon heute Fahrzeuge (hauptsächlich basierend auf Messung des Standgeräusches) stillgelegt und mit dem bereitstehenden Transporter abtransportiert. Die ganze Sache krankt eher an mangelnder Kapazität als an fehlenden Gesetzen. Der Aufwand von Schwerpunktkontrollen mit Spezialisten, Transportern und Messgeräten und das an vielen Wochenenden gleichzeitig an verscheidenen Schwerpunkten ist aber auch nicht zu unterschätzen. Trotzdem muss der Staat hier natürlich so gut es geht durchgreifen und daher in mehr Polizei und Material investieren.

      Fahrzeuge mit einfachen Mitteln leiser zu machen ist gar nicht so einfach. Ergänzende DB-Eater müssten in den Auspuff passen und über eine Fahrzeugspezifische ABE oder Teilegutachten (eintragungspflichtig) verfügen. Irgendso ein technisch undefiniertes Teil in den Auspuff zu bauen wäre auch illegal. Bei nicht serienmässigen und nicht zugelassenen Anlagen reicht ja auch der Rückbau auf original.
      Beispiel: Kalinski Auspuff für unsere C und CL. Ohne E-Zeichen und mit oder ohne DB Eater illegal. Also runter damit und original wieder drauf und gut ist es. Vorbehaltlich ihr kennt jemanden, der es geschafft hat den einzutragen . Ob das Design des Kalinski Auspuffs schöner ist als das Original ist individuelle Geschmackssache aber meist wurde der wohl angeschafft um den "Sound zu verbessern", sprich bewusst eine höhere Lautstärke zu realisieren. Sowas passt nicht mehr in die heutige Zeit , war aber auch schon vor 20 Jahren ohne Eintragung nicht legal.


      Gruss Slugbuster
      “There are not enough Indians in the world to defeat the Seventh Cavalry.”
      General George Armstrong Custer (1839-1876)

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    • slugbuster schrieb:

      Es gibt zum Thema ein wenig (vorläufige) Entwarnung.
      spiegel.de/auto/motorraeder-an…8d-4058-8b5b-e83c167cb250
      Die Betonung liegt hier wohl auf "vorläufig".
      Ich denke wirklich, dass es fünf vor zwölf ist.
      Wenn es nicht diese Initiative ist, dann wird eine nächste kommen und eine nächste. Und mit jedem bisschen, das die Daumenschrauben für Motorradfahrer enger angezogen werden, geht auch ein bisschen weitere Freiheit verloren.

      Um dem zu entgehen muss bei einigen Motorradfahrern ein Umdenken stattfinden. Klappt das nicht, wird es irgendwann zwangsläufig strengere Regeln geben.

      DLzG!
      Jan
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    • Slugbuster schrieb:

      Für Motorräder scheidet der Wasserstoffantrieb wohl noch für viele Jahre aus.
      Wie gut, dass ich so etwas voraussichtlich noch lange nicht brauchen werde... :D
      Aber WENN ich auf einen emissionsfreien Antrieb umsteige, dann sicher nicht auf Batterie!


      Slugbuster schrieb:

      Für die normale Polizeistreife ist soetwas aber halt sehr (zeit)aufwändig und andere Aufgaben müssen dann vernachlässigt werden.
      Gehört der Schutz der Bevölkerung vor egomanischen Idioten nicht zu den Aufgaben der Polizei??? ^^ Aber ich verstehe schon, was Du meinst.

      Slugbuster schrieb:

      Ausserdem können nicht in jedem Fahrzeug ständig Messgeräte etc. durch die Gegend kutschiert und vorgehalten werden.
      DAS ist etwas, was ich überhaupt nicht einsehe!
      Warum gehören solche Messausrüstungen nicht zur Standardausstattung eines jeden Streifenwagens?
      In diesem Land wird so viel Geld unsinnig zum Fenster raus geworfen! Aber an der Polizei spart man! Und an wichtiger Ausrüstung spart man auch. X(

      Slugbuster schrieb:

      Bei Schwerpunktkontrollen werden aber schon heute Fahrzeuge (hauptsächlich basierend auf Messung des Standgeräusches) stillgelegt
      Bei Schwerpunktkontrollen... Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer!
      Jeder Radaubruder müsste zu jeder Zeit und an jedem Ort damit rechnen müssen, dass er ohne Moped nach Haus kommt. Und bitte nicht nur Motorräder! Das muss die Messtechnik dann schon hergeben! ;)


      Slugbuster schrieb:

      Der Aufwand von Schwerpunktkontrollen mit Spezialisten, Transportern und Messgeräten und das an vielen Wochenenden gleichzeitig an verscheidenen Schwerpunkten ist aber auch nicht zu unterschätzen. Trotzdem muss der Staat hier natürlich so gut es geht durchgreifen und daher in mehr Polizei und Material investieren.
      Ich denke, wir müssen von dem Gedanken weg, dass das eine aufwendige Sonderaktion ist.
      Wenn ein Auto in Schlangenlinien an einer Streife vorbei fährt, hat der Fahrer schlechte Chancen.
      So muss es auch mit zu lauten Motorrädern und Autos sein.
      Grenzfälle sind sicher nicht die Zielgruppe. Aber es fahren genügend Motorräder herum, wo einem der gesunde Menschenverstand und das "fiepen" in den Ohren, wenn sie vorüber sind, sagt: "DER WAR ZU LAUT!".
      Und da müsste halt der lange Arm des Gesetzes zupacken! Direkt. Auf der Stelle!

      Diese Woche stand ich auf einem Supermarktparkplatz. Ungebremst "flog" eine Gruppe von Quads auf den Parkplatz, ohne Rücksicht auf Verluste.
      Die Geräuschkulisse war gigantisch! Von den Dingern hatte mit absoluter Sicherheit nicht EINES eine serienmäßige Auspuffanlage. Ganz davon abgesehen, dass die Burschen jeden Rentner, der nicht schnell genug aus dem Weg gesprungen wäre, zwangsläufig über den Haufen gefahren hätten.
      Direkt hinter den Proleten fuhr eine Streife auf den Parkplatz.
      Ich bin dann stehen geblieben, weil ich mir diese Nummer einfach gönnen wollte.
      Die Streife fuhr im Schritttempo eine Runde über den Parkplatz und verdrückte sich dann wieder. Es kann mir KEINER erzählen, dass die brüllend lauten Quads denen nicht aufgefallen sind! Auch muss die Besatzung gesehen haben, wie rücksichtslos diese Proleten auf den Parkplatz gebrettert sind.
      Wenn eine Streife in so einer Situation weg schaut, dann trägt das auch nicht unbedingt zu meinem Vertrauen in die Exekutive bei. X(

      Slugbuster schrieb:

      Fahrzeuge mit einfachen Mitteln leiser zu machen ist gar nicht so einfach. Ergänzende DB-Eater müssten in den Auspuff passen und über eine Fahrzeugspezifische ABE oder Teilegutachten (eintragungspflichtig) verfügen. Irgendso ein technisch undefiniertes Teil in den Auspuff zu bauen wäre auch illegal.
      Einmal den Willen zur Umsetzung vorausgesetzt, müssten halt Lösungen gesucht und gefunden werden.
      Nur weil das, nach heutiger Rechtslage nicht leicht geht, heißt das nicht, dass man Gesetze nicht vereinfachen und Zulassungshürden beseitigen kann.
      Was mit einer "E-Nummer" für andere Teile ja auch gemacht wurde... Ok, ich weiß... der Vergleich hinkt etwas. :saint:

      Slugbuster schrieb:

      Ob das Design des Kalinski Auspuffs schöner ist als das Original ist individuelle Geschmackssache aber meist wurde der wohl angeschafft um den "Sound zu verbessern", sprich bewusst eine höhere Lautstärke zu realisieren. Sowas passt nicht mehr in die heutige Zeit , war aber auch schon vor 20 Jahren ohne Eintragung nicht legal.
      Wer "bewusst eine höhere Lautstärke realisiert", muss mit Strafe rechnen. Aber heutzutage kommt er meist Jahre lang davon, ohne dass man ihm an den Karren fährt. Die Rennleitung ist chronisch unterbesetzt. Mess-Equipment fehlt, wie Du ja ausgeführt hast. Und letztlich mangelt es an Zeit und Motivation.
      Was also sollte die Leute davon abhalten, ihre Radau-Schleudern durch die Lande zu kutschieren?

      Und dann sind da noch die Motorradfahrer selbst. Unter vielen von ihnen gilt ein lauter Auspuff, wenn schon nicht als cool, dann doch immerhin als Kavaliersdelikt. Ich habe noch keine Ausfahrt erlebt, an der Radaubrüder nicht teilnehmen durften.
      Ich hoffe immer noch, dass die Gemeinschaft der Motorradfahrer irgendwann erkennt, dass sie auch von innen heraus etwas ändern muss, wenn wir Streckensperrungen und Fahrverbote auf Dauer verhindern wollen.

      Ich bin übrigens auch schon, ohne Helm, in den USA, mit ner Harley gefahren, deren Auspuff so laut war, dass ich mir Ohrenstopfen gewünscht habe! Wer sich so etwas willentlich antut, der hat nicht alle Steine auf der Schleuder! X/

      In diesem Sinne: Wir sehen uns bei der nächsten Schwerpunktkontrolle. :D

      DLzG!
      Jan
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    • DirtyHarry schrieb:


      Slugbuster schrieb:

      Ausserdem können nicht in jedem Fahrzeug ständig Messgeräte etc. durch die Gegend kutschiert und vorgehalten werden.
      DAS ist etwas, was ich überhaupt nicht einsehe!Warum gehören solche Messausrüstungen nicht zur Standardausstattung eines jeden Streifenwagens?
      In diesem Land wird so viel Geld unsinnig zum Fenster raus geworfen! Aber an der Polizei spart man! Und an wichtiger Ausrüstung spart man auch. X(

      Slugbuster schrieb:

      Bei Schwerpunktkontrollen werden aber schon heute Fahrzeuge (hauptsächlich basierend auf Messung des Standgeräusches) stillgelegt
      Bei Schwerpunktkontrollen... Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer!Jeder Radaubruder müsste zu jeder Zeit und an jedem Ort damit rechnen müssen, dass er ohne Moped nach Haus kommt. Und bitte nicht nur Motorräder! Das muss die Messtechnik dann schon hergeben! ;)
      Hallo Dirty Harry,

      die Anforderungen an die Polizeifahrzeuge sind vielfältig. Einerseits verlangt man, dass die Polizei die Geldautomatensprenger stellt , die Menschenleben in Gefahr bringen und oft mit schnellen Fahrzeugen unerkannt nach Holland flüchten, andererseit soll die Kiste voller Equipment sein, um andere Lagen abzudecken. So ein VW T7 mit 600 PS wäre da schon eine Lösung, aber in einen 3er BMW passt einfach nichts mehr rein und auch andere Kombis können nicht alles was benötigt wird abdecken. So müssen stets verschiedene Fahrzeuge vorgehalten werden und nicht alle können alle Lagen abdecken und Lärmmessungen sind eben nur eine von vielen Belangen. (Schutzwesten, Platz für MP muss vorhanden sein, Strassen müssen bei Unfällen mit geeigneten Mitteln abgesperrt werden können, ggf. Straftäter im Wagen mit geeigneten Mitteln fixiert und abtransportiert werden etc.) An erster Stelle muss der Schutz der Bevölkerung stehen und zwar nicht der Schutz der Bevölkerung vor Lärm, sondern vor direkten Gefährdungen des Lebens durch Unfälle, Straftaten , Unwetter etc. Danach kommen dann weniger zeitkritische Sachen wie Lärmmessungen, Radarkontrollen etc. Mobile Radargeräte werden auch nur für Radarkontrollen mitgenommen und nicht dauernd herumgefahren.

      Gruß Slugbuster
      “There are not enough Indians in the world to defeat the Seventh Cavalry.”
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    • Slugbuster schrieb:

      So ein VW T7 mit 600 PS wäre da schon eine Lösung,
      Da würde ich dann glatt noch umsatteln... :D

      Slugbuster schrieb:

      aber in einen 3er BMW passt einfach nichts mehr rein
      Ich hätte da eine Dachbox günstig abzugeben... :D

      Ich verstehe, dass das alles in der Praxis schwerer umzusetzen ist, als man sich das vorstellt.
      Die Lösung scheint einzig in "mehr Personal" zu bestehen.

      Dennoch erscheint es mir falsch, den Status Quo einfach zu akzeptieren. Zu was für geistigen Auswüchsen das bei unseren Politikern führt, haben wir ja gerade wieder erleben dürfen. :(
      Vielleicht merken ja irgendwann auch die Verantwortlichen, dass eine Polizei, die man kaputt spart, ihren Aufgaben irgendwann nicht mehr nachkommen kann.

      Insofern hatte die Corona-Kriese zumindest ein Gutes. Vielen ist ein Licht aufgegangen, dass die Einsparungen im Gesundheitswesen nach hinten losgehen können.
      Bleibt die Hoffnung, dass diese Erkenntnis irgendwann auch in anderen Bereichen einsetzt.

      Ich habe einige Vereins-Kameraden, die bei der Rennleitung arbeiten. Oftmals, wenn wir uns so unterhalten, denke ich "Doch alles richtig gemacht, bei der Berufswahl." :saint:

      DLzG!
      Jan
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    • Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

      DirtyHarry schrieb:

      Slugbuster schrieb:



      Ich verstehe, dass das alles in der Praxis schwerer umzusetzen ist, als man sich das vorstellt.
      Die Lösung scheint einzig in "mehr Personal" zu bestehen.

      Dennoch erscheint es mir falsch, den Status Quo einfach zu akzeptieren. Zu was für geistigen Auswüchsen das bei unseren Politikern führt, haben wir ja gerade wieder erleben dürfen. :(
      Vielleicht merken ja irgendwann auch die Verantwortlichen, dass eine Polizei, die man kaputt spart, ihren Aufgaben irgendwann nicht mehr nachkommen kann.

      Insofern hatte die Corona-Kriese zumindest ein Gutes. Vielen ist ein Licht aufgegangen, dass die Einsparungen im Gesundheitswesen nach hinten losgehen können.
      Bleibt die Hoffnung, dass diese Erkenntnis irgendwann auch in anderen Bereichen einsetzt.



      Die Kaputtsparen endet dann ja auch in solchen Forderungen, wie allg. Fahrverboten. Die Einhaltung kann einfach, ohne Messungen, Geräte und durch jeden in Wald-und Wiesengründen fahrradfahrenden Wachtmeister, geahndet werden. Anwesenheit zur falschen Zeit am falschen Ort reicht...und zack bis du dran...

      Ich vermute , obwohl Minister Scheuer abwiegelt, wird uns das Thema noch lange beschäftigen. So wie bei 130 Km/h Limit auf Autobahnen. Zig mal abgelehnt, kommt aber auf verschiedenen Wegen trotzdem immer wieder hoch. Desto langsamer, desto weniger Unfälle und desto weniger Lärm. Das geht so bis zum Stillstand (Fahrverbote).
      Dabei wären intelligente Lösungen mit elektronischen Verkehrsleitsystemen, von mir aus u.A. auch lärmgesteuert, viel besser und für alle Fahrzeuge gültig.


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      “There are not enough Indians in the world to defeat the Seventh Cavalry.”
      General George Armstrong Custer (1839-1876)
    • „......

      Die Kaputtsparen endet dann ja auch in solchen Forderungen, wie allg. Fahrverboten. Die Einhaltung kann einfach, ohne Messungen, Geräte und durch jeden in Wald-und Wiesengründen fahrradfahrenden Wachtmeister, geahndet werden. Anwesenheit zur falschen Zeit am falschen Ort reicht...und zack bis du dran... „

      Das geht in unserem Rechtssystem nach hinten los. Nur Systeme mit Beweissicherungskraft und der Nachweis, dass der Anwender in der Handhabung unterrichtet und es oft genug praktiziert, erhöht die Chance, den Sünder rechtskräftig zur Geldbuße zu bringen. Gibt genug Rechtsanwälte, die den Schutzmann sonst auseinander nehmen.
    • Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

      Jonker schrieb:

      „......

      Die Kaputtsparen endet dann ja auch in solchen Forderungen, wie allg. Fahrverboten. Die Einhaltung kann einfach, ohne Messungen, Geräte und durch jeden in Wald-und Wiesengründen fahrradfahrenden Wachtmeister, geahndet werden. Anwesenheit zur falschen Zeit am falschen Ort reicht...und zack bis du dran... „

      Das geht in unserem Rechtssystem nach hinten los. Nur Systeme mit Beweissicherungskraft und der Nachweis, dass der Anwender in der Handhabung unterrichtet und es oft genug praktiziert, erhöht die Chance, den Sünder rechtskräftig zur Geldbuße zu bringen. Gibt genug Rechtsanwälte, die den Schutzmann sonst auseinander nehmen.


      Zur Ahndung eines Motorradfahrers , der auf einer gesperrten Straße unterwegs ist werden keine Messgeräte benötigt . Einfach anhalten und erwischt ist er. Kann jeder Polizist , Kelle reicht. Eben viel einfacher als Messungen und da liegt die Gefahr, dass es Fahrverbote geben könnte statt Lärmmessungen.


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      “There are not enough Indians in the world to defeat the Seventh Cavalry.”
      General George Armstrong Custer (1839-1876)
    • Slugbuster schrieb:

      Ich vermute , obwohl Minister Scheuer abwiegelt, wird uns das Thema noch lange beschäftigen. So wie bei 130 Km/h Limit auf Autobahnen. Zig mal abgelehnt, kommt aber auf verschiedenen Wegen trotzdem immer wieder hoch.
      Ich fürchte, damit hast Du absolut Recht!
      Ich habe 1984 den 1er Führerschein gemacht. Damals gab es schon Fahrverbote, z.B. in Kurstädten.
      Seitdem beobachte ich mit Sorge, dass die Fahrverbote zunehmen.
      Dabei ist das der total falsche Weg.
      Es nützt nichts, wenn man die Raser und Krawallbrüder nur zum Ausweichen zwingt. Damit sind sie nicht von der Straße!

      Die Rennleitung würde allen vernünftigen Motorradfahrern einen großen Gefallen tun, wenn sie schwarze Schafe, mit Sinn und Verstand, aus dem Verkehr zieht!

      Ich jedenfalls werde mir auch weiterhin bei Treffen und Ausfahrten das Maul verbrennen, wenn es um laute Fahrzeuge geht.

      DLzG!

      Jan
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      Drei Dinge, die ein Biker niemals aus seinem Herzen bekommt:
      Motorräder, Familie, Respekt
    • DirtyHarry schrieb:

      Ich fürchte, damit hast Du absolut Recht!Ich habe 1984 den 1er Führerschein gemacht. Damals gab es schon Fahrverbote, z.B. in Kurstädten.
      Weisst Du auf welcher Rechtsgrundlage es schon früher Fahrverbote in Kurstädten gab ? Heute wird ja hilfsweise immer die Unfallgefährdung herangezogen, da es offiziel bisher keine lärmbedingten Fahrverbote gibt. Ist/war das eine Sonderregelung für Kurorte ?
      “There are not enough Indians in the world to defeat the Seventh Cavalry.”
      General George Armstrong Custer (1839-1876)
    • Ich weiß nur, dass das Kurtal von bad Bergzabern (Rheinland Pfalz) schon so lange gesperrt ist, wie ich mich erinnern kann.
      Das ist eigentlich unglaublich, denn wenn man von der Weinstraße kommt und in Richtung Dahn/Pirmasens unterwegs ist, kann man diese Straße nur durch einen relativ großen Umweg vermeiden.
      Ich hatte eine Ausnahmegenehmigung, weil ich beruflich da durch musste und nur ein Motorrad hatte. :D

      Für Grundlagen habe ich mich damals, ehrlich gesagt, noch nicht interessiert... hätte eh nicht viel dagegen tun können, weil ein Teil meiner Familie in der Verwaltung gearbeitet hat. Und das war damals eine Kleinstadt... :S

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      Jan
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    • slugbuster schrieb:

      Jonker schrieb:

      „......

      Die Kaputtsparen endet dann ja auch in solchen Forderungen, wie allg. Fahrverboten. Die Einhaltung kann einfach, ohne Messungen, Geräte und durch jeden in Wald-und Wiesengründen fahrradfahrenden Wachtmeister, geahndet werden. Anwesenheit zur falschen Zeit am falschen Ort reicht...und zack bis du dran... „

      Das geht in unserem Rechtssystem nach hinten los. Nur Systeme mit Beweissicherungskraft und der Nachweis, dass der Anwender in der Handhabung unterrichtet und es oft genug praktiziert, erhöht die Chance, den Sünder rechtskräftig zur Geldbuße zu bringen. Gibt genug Rechtsanwälte, die den Schutzmann sonst auseinander nehmen.
      Zur Ahndung eines Motorradfahrers , der auf einer gesperrten Straße unterwegs ist werden keine Messgeräte benötigt . Einfach anhalten und erwischt ist er. Kann jeder Polizist , Kelle reicht. Eben viel einfacher als Messungen und da liegt die Gefahr, dass es Fahrverbote geben könnte statt Lärmmessungen.


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      sorry, da haben wir uns wohl missverstanden. Natürlich kann jeder Polizist ohne Gerätschaften Strafen aussprechen, wenn jemand in einem gesperrten Bereich gefahren ist, wo er nicht hingehört. Ich habe allerdings deine Antwort in Richtung Sanktionierung von zu lauten Bikes interpretiert, da es ja hier thematisch um zu laute Bikes ging, dem man mit Fahrverboten statt mit ordentlich ausgestatteten Polizisten, die die schwarzen Schafe herausfischen sollen, begegnen will.
    • Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen



      So wird es leider weiter gehen, Schlag auf Schlag. Immer mehr Länder/Orte werden Verbote erlassen und bestimmt wird Tirol in 2021 das Lärmlimit weiter senken. Die möchten halt gern alle Touristen zum Teufel jagen, das zeigen auch andere Verbote. Wie z.B. das Verbot (auch mit PKW) zu bestimmten Zeiten nicht vom der Autobahn abfahren zu dürfen.
      Anderes Beispiel: In 2019 waren wir in Straßburg, haben dort Geld für Hotels und Restaurants gelassen. Heute käme ich auch ohne Corona Beschränkungen mit der CL nicht mehr rein. (Emissionen) . Die scheissen auf die Touristen und genießen lieber die Freizeit , die ihnen solche Verbote bescheren. Und ich werde mein Motorrad bestimmt nicht 10 Km vor der Stadt abstellen und mei Gepäck aus den Packtaschen raus in Plastiktüten umladen. No Go !!!


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