Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

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    • Der Gesetzgeber hat einfach verpasst, der Industrie klare Vorgaben für die Geräuschreduzierung zu machen.
      Es kann doch wohl nicht sein, dass meine 2003er GS, viel leiser ist, als die von 2020.

      Da hat jemand richtig gepennt. Und jetzt gipfelt es in solchen Ideen. Das ist doch wie so oft, das Pferd von hinten aufgezäumt
      Cruisergrüße Robby

      von Alaska nach Feuerland. Klick
      Wir haben es geschafft, ein halbes Jahr, nur im Sommer Motorrad zu fahren. :thumbsup:
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      Ich hatte den Artikel auch gelesen und bin sehr angetan, wie der Spiegel (und die Schweizer Regierung!!!!!!) Deutschland zerpflücken:

      "Sind die Deutschen total verrückt..."

      Auch im neuen Motorrad ist zur Vorlage ein sehr guter - leider nur kleiner - Artikel zu lesen. Tenor ist Hier: Die Vorlage ist das Ende des Verbrennungsmotors!

      Micha

      Morgen fahren wir eine schöne Tour nach Thüringen und Sachsen Anhalt. Mal sehen, wo es überall Streckensperrungen schon gibt......
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      Mal eine andere Meinung:

      Wir waren am vergangenen Sonntag mit dem Fahrradl unterwegs. Dabei führte uns die Strecke (leider) auch einige Kilometer auf dem Radweg entlang der Bundesstrasse 11, also der Bundesstrasse, die zum berühmten Kesselberg und weiter entlang des Walchensees nach Tirol führt. So, und dieses Stück kam einem Inferno sehr nahe: jede Menge Motorräder, die aber nicht friedlich dahin blubberten, sondern alle wie geisteskranken Affen am Kabel zogen und meinten, man müsste unbedingt das Drehzahllimit auf diesem Stück Strasse voll auskosten. Ein Krach, der unbeschreiblich ist. Allen voran GS, Ducati und KTM. Natürlich auch japanische Rennerle und einige aufgemieselte Harleys.
      Dieses Erlebnis hat mich zu einem gewissen Umdenken bewogen und mein Verständnis für leidgeplagte Anwohner ein Stück weit anwachsen lassen. Solange wir Motorradfahrer nicht eine vernünftige und umweltfreundliche Fahrweise an den Tag legen brauchen wir uns über Fahrverbote nicht zu wundern!
      Viele Grüße Hans

      ... mit dem zurückgebauten WANKel - Motor: 100 Nm jetzt schon bei 2500/min und 83 PS bei 6900/min!! :)
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      Hans, Du hast keine andere Meinung, sondern das Problem auf den Punkt gebracht.
      Allerdings sind nicht alle 4 Millionen Motorradfahrer so. Die sollen aber über „einen Kamm geschert“ werden. Das Ziel der Petition ist nicht diese Fahrer in Schutz zu nehmen, sondern zu verhindern, dass die Mehrheit darunter leidet. Es gibt bereits genug Gesetze und Möglichkeiten, diese „Outlaws“ auszubremsen. Das ist aber nur mit Aufwand möglich. Einfacher ist es dann aus Sicht der Behörden, ein grundsätzliches Fahrverbot für alle zu erlassen. Das ist aber ungerecht.
      ...die einen lieben mich, die anderen hasse ich...

      MoNC Member of Niederrhein-Cruiser
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      Siehe Beitrag 18

      Vernunft schaffen .... nicht Verbote!!!

      @ Hans und Hüpenbecker ich stimme Euch beiden zu.

      Möchte aber ergänzen das a u c h die Vernuft-Biker den ( w e n i g e n ) bedauernswert schwachen Persönlichkeiten auf zwei Rädern, die meinen Ihre Person mit Krach und Raserei aufwerten zu müssen, entschieden dagegen halten müssen. Ich möchte fast sagen die brauchen Hilfe.

      Klar ist doch schon lange ... krachen und rasen ist keine Kunst, kann doch jeder der ein Paar Euro in der Hosetasche hat.
      Richtig schnell geht halt nur auf dem Ring aber da traut sich diese Pesönlichkeit nicht hin, denn dort fahren die wirklich Guten und dort kann man keine Omas und Kleinkinder erschrecken.
      born to cruise > da Chiemgauer
      Wead scho Wean
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      @ Hans, Hüpenbecker und CXhiemgauer,

      ich bin voll bei euch. :)

      Schon lange setze ich mich für ein defensives Auftreten von uns Motorradfahrern ein.

      Mich freut es, dass sich allmählich die Sichtweise verbessert. Leider scheint es nur die Angst vor einem Fahrverbot zu sein.

      Gruß
      Klaus.
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      Hallo Zusammen!

      1.) Natürlich auch erledigt.
      2.) Es werden diverse Demos organisiert. Am 04. Juli z.B. in München, auf der Theresienwiese. Koordination findet derzeit über diverse Facebook-Gruppen statt.
      3.) Als Anwohner einer viel von Motorrädern und aufgemotzten Autos befahrenen Straße habe ich dazu auch eine differenzierte Meinung. ;(
      Ich habe mich mal etwas mit dem umstrittenen Vorschlag des Bundesrates beschäftigt.
      Lest Euch dieses Papier doch mal durch.
      Beschluss des Bundesrates

      Abgesehen von den Punkten 1, 5, 7, 8 und 10 würde ich mich dieser Forderung anschließen!

      Die Forderung nach Fahrverboten und Streckensperrungen ist natürlich maßlos überzogen und zeugt, meiner Meinung nach, von Rat- und Ahnungslosigkeit. Außerdem offenbart das eine Gesinnung, die einer freiheitlichen Grundordnung, auf der Basis von Gesetzen, die für alle Menschen gelten, zuwider steht.
      Aber dieser Hass auf Motorradfahrer kommt ja nicht von ungefähr.

      Ich schließe mich von daher Hans und Chiemgauer an.

      Die Forderung nach mehr Lärmkontrollen und härteren Strafen müsste auch aus den Reihen der Motorradfahrer kommen. Nur so kann man deutlich machen, dass das Lärmproblem nicht "die Motorradfahrer" verursachen, sondern nur "einige Idioten".

      Was mir in der ganzen Betrachtung (wie gesagt, bin ich betroffener Anwohner) viel zu kurz kommt, sind unsere vierrädrigen Kollegen.
      Kontrollen und härtere Strafen müssen auch Autos, Quads usw. erfassen!

      Bestandsschutz für alte Autos und Motorräder?
      Definitiv nicht!
      Beim Diesel gab es auch keinen Bestandsschutz!
      Man könnte das gesetzlich durchaus so regeln, dass bis zum nächsten TÜV alle Maßnahmen getroffen werden müssen, die technisch möglich sind, ohne den Character der Oldtimer allzu sehr zu verändern. Das wäre mal ein Anfang.

      Aber auch die besten Vorgaben nutzen nichts, wenn die Behörde nicht eingreift und zumindest schon mal das umsetzt, was bereits heute Gesetz ist.

      An dem Tag, an dem in meiner Straße, endlich mal eine Lärmkontrolle am Wochenende durchgeführt wird, werde ich die Beamten kostenlos mit Kaffee und Kuchen versorgen! :thumbsup:

      DLzG!
      Jan
      ——————————————————————————————————————————
      Drei Dinge, die ein Biker niemals aus seinem Herzen bekommt:
      Motorräder, Familie, Respekt
    • Neu

      DirtyHarry schrieb:

      Bestandsschutz für alte Autos und Motorräder?
      Definitiv nicht!
      Beim Diesel gab es auch keinen Bestandsschutz!
      Man könnte das gesetzlich durchaus so regeln, dass bis zum nächsten TÜV alle Maßnahmen getroffen werden müssen, die technisch möglich sind, ohne den Character der Oldtimer allzu sehr zu verändern. Das wäre mal ein Anfang.


      Alte Autos und Motorräder fahren schon heute so , wie damals . Es gibt sehr wohl einen Bestandsschutz, der sich auch im H-Kennzeichen
      wiederfindet. Noch niemals mussten Fahrzeuge z.B. von EURO4 auf Euro5 umgerüstet werden. Beim Dieselskandal wurden zwar Fahrzeuge geändert, aber nur um einen Mangel zu beheben, der durch Betrug seitens VW oder anderen begangen wurde. Die Schadstoffklasse wurde damit nicht nachträglich verändert, sondern nur wieder erreicht.

      Wollte man unsere Motorräder deren Baujahre ja 1997 bis 2004 sind, auf neue Bestimmungen die technisch möglich sind ändern, wären wohl mindestens folgende Massnahmen erforderlich:
      - Neues Steuergerät
      - Neuer Auspuff mit 2 Lambda Sonden und neuem Kat
      Wahrscheinlich reicht das aber gar nicht, da auch mechanische Komponenten geändert werden müssten.
      Und ab 2021 (Euro5) müssten wird dann wieder umrüsten? Wer soll bei den Bestandsfahrzeugen festlegen was technisch
      möglich wäre? Wer stellt die Teile dafür her ? Wie soll man nachweisen , was möglich und wirtschaftlich vertretbar ist ?

      Deine Forderung würde also zwangsläufig den Verbot unserer Motorräder zur Folge haben.
      Und das ist genau dass, was Deine Forderung bewirken würde und was die Motorradgegener letztendlich wohl auch erreichen wollen: Die Unmöglichkeit der Nachrüstung auszunutzen, um unsere Motorräder zu verbieten !

      Alte Fahrzeuge müssen immer nur den bei der Zulassung geltenden Vorschriften genügen. Alles andere würde einen technischen Umrüstwahn nicht nur bei Motorrädern auslösen. Auch der Auspuff kann nicht isoliert gesehen werden, jede Änderung muss abgenommen und zugelassen werden. Man kann einen Auspuff auch gar nicht einfach "zustopfen", das führt zu Fehlern in der Motorsteuerung und verändert das Abgasverhalten. Änderungen müssten für jeden Motorradtyp und Motor genau festgelegt und abgenommen werden. Wer soll das für tausende Motorradtypen machen ?

      Da auch die Motorradgegner erkannt haben, dass ein schrittweises Verbot von Motorrädern schwierig und langwierig umzusetzen ist, setzt man zunächst auf Fahrverbote für ALLE. (Zunächst) an Sonn- und Feiertagen und dann kann man das ja ausweiten weil es Samstags trotzdem laut ist. Merkt ihr was da abgeht ?

      Das sich auch der Bundesrat technisch nicht mit der Sache beschäftigt hat, zeigt sich an der Forderung von max. 80 dB(A), ohne den technischen Hintergrund (wie soll gemessen werden ?) zu benennen. Das zeugt von Dilentantismus . Natürlich kann man 80dB(A) problemlos erreichen, wenn das Messgerät nur weit genug weg ist und alle im 5.Gang fahren. Man kann von Politikern schon erwarten, sich auf eine Norm zu beziehen, statt wild Zahlen durch die Gegend zu senden.
      Genau so könnte man eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Km/h fordern ohne zu sagen wo . (Stadt ? Autobahn? Radweg ?).


      Grüße aus Düsseldorf
      “There are not enough Indians in the world to defeat the Seventh Cavalry.”
      General George Armstrong Custer (1839-1876)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von slugbuster ()