Lenker von Vibrationen entkoppeln

  • Moin Forum


    Vorab: Ich habe die Suche bemüht und die Beiträge zum Thema Vibrationen aus 2021 und 24 gelesen. Antrieb und Synchro sind in Ordnung, Vorderrad auf meinem Wuchtbock feingewuchtet.


    Ich habe den Eindruck, dass die „C“ deutlich mehr unangenehme Vibrationen erzeugt, als z.B. meine 2005er R1200GS. Das kommt sehr sicher vom Motor.

    Insbesondere bei Fahrten mit mehr als etwa 120 km/h auf der Autobahn wird’s richtig übel.

    Gibt es nach Eurer Erfahrung Möglichkeiten, die Vibrationen am Lenker zu reduzieren? Lenkerendgewichte (das hat die GS) scheiden aus, ich will die schönen Original-Ledergriffe nicht versauen.


    Ich hatte mehrere K1100LT, die brick Motoren hatten unangenehme, feine Vibrationen. Das wurde mit Dämpfungselementen unter den Lenkerklemmfäusten (fast) beseitigt. Gibt es sowas für die „C“?

  • Vibrationen hat die C schon. Die Spiegel sind ja auch nicht immer ganz ruhig. Es ist aber sicher auch vom verwendeten Lenker abhängig. Ich fahre den breiten Strebenlenker, empfinde es nicht als schlimm, mich hat es bisher nie gestört.


    Wenn du wie zu lesen Probleme mit dem Handgelenk bzw. Karpaltunnel hast, wird sich das Problem verstärken. Im Endeffekt kommst sowieso nicht um eine OP rum, meine Frau hats auch schon hinter sich, ist ja kein großer Eingriff.


    Ob es Dämpfungselemente für die Riser o. ä. gibt, ist mir nicht bekannt. Gesehen hab ich da noch nichts. Vielleicht kann man sich da zuerstmal was basteln, um zu sehen, ob es überhaupt was bringt.

    Bikergruß
    Da Sepp


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  • Druck im Karpaltunnel ist in meinem Alter (68) keine Seltenheit. Ich habe in letzter Zeit viel an meinen Autos und Motorrädern sowie am Haus gearbeitet. Diese Belastung wirkt sich auch aus, das wird mit Beruhigung wieder besser und ich trage nachts jetzt eine Karpaltunnelschiene. Die "C" hat keine Schuld an den Symptomen, aber sie bringt sie deutlich ans Licht.

    Trotzdem sind die Vibes der "C" eine andere Hausnummer als die meiner R1200GS (beides eben Boxer).

    Ich habe auch noch eine F800GS, auch hier sind die Klemmfäuste der Lenkerbefestigung in Silentblöcken gelagert, was die Vibrationen spürbar abmildert..

    Ich werde mir das System der F800GS mal genauer anschauen, vielleicht lässt sich da was übertragen. Die hat auch einen zölligen Maguralenker.


    Danke für den Hinweis mit der OP. Das sagen mir schon seit Längerem Leute, die so eine OP hinter sich haben oder jemanden kennen, der die hinter sich hat.


    Nur macht keiner von denen in dem Alter noch Kraftsport oder treibt Enduros über hochalpine Schotterpisten. Und da habe ich eben Sorge, dass ich da massive Einschränkungen habe, wenn das Karpalband durchtrennt wird. Das brauche ich noch.

  • Vielleicht bringen auch Moosgummigriffe was, sind natürlich nicht so schön wie die Ledergriffe und die Griffheizung wird kaum noch so effektiv sein.

    Ich mach auch Sport, z. B. Tennis, und hätt keine Angst vor einer OP. Bei meiner Frau ists wieder supergut, bald ist die zweite Hand dran. Ist aber noch deutlich jünger als du. Irgendwann wirds dir schon recht. :winking_face:

    Bikergruß
    Da Sepp


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  • Als kleine Erleichterung für unterwegs kann ich - zumindest an der C - den "throttle rocker" empfehlen. Eigentlich als "Spartempomat" gedacht entkoppelt er auch ein wenig die Gashand ... aber kennst du wahrscheinlich eh schon.

    Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen! (O.Wilde)



    MoNC 14986635li.png Member of Niederrhein-Cruiser

  • Ja. Den kenne ich und ich habe auch einen. Der hätte mir sicher auf der Tour mehr geholfen, als daheim im Regal.

    Ich erkläre mal meine Idee des Entkoppelns:


    Die unteren Klemmböcke der C sind direkt auf die massive obere Gabelbrücke geschraubt:


    Screenshot 2025-07-12 210254.pngScreenshot 2025-07-12 210110.png


    Bei der F800GS sind die unteren Böcke in Gummilagern (9) mit jeweils nur einem Bolzen mit der Gabelbrücke verbunden:


    Screenshot 2025-07-12 205532.png


    Das entkoppelt den Lenker wirksam von den Vibrationen der Gabelbrücke und macht ihn ein wenig flexibel. Das bedeutet: Wenn ich die F800GS im Geländekampf hinschmeiße (das kennt die zu Genüge)


    Screenshot 2025-07-12 213038.png


    kann es sein, dass der Lenker etwas schief steht. Ein kurzer Hieb in die andere Richtung macht ihn wieder gerade. So bekommen die Gabelbrücken bei einem Sturz den Hebel des breiten Endurolenkers nicht ab. Eine Gummieinlage zwischen den unteren Klemmböcken und der oberen Gabelbrücke könnte schon Wunder wirken. Das probier ich aus.


    Für dieses Jahr ist das Thema Motorradtour ohnehin abgevespert. Von meiner Gattin habe ich WASTL-Verbot wg. Verletzungsgefahr. 2022 habe ich mir bei einem Rutscher im Morast beide Syndesmosebänder im rechten Sprunggelenk abgerissen.


    Wir gehen im November in Hamburg auf große Hafenrundfahrt. Da muss ich fit und gesund sein.

  • Beim Lesen der vorigen Beiträge frage ich mich, warum hier nur Symptombeseitigungen angedacht, aber die Ursachen nicht diskutiert werden.

    Liegt es an Unwucht in den Reifen oder eher am Motor? Ist der korrekt (z.B. Ventile) eingestellt bzw. synchronisiert? Ein Boxermotor wird immer etwas vibrieren, es fragt sich nur, in welchem Frequenzbereich und wie lästig das ist.

    Ein Bekannter von mir hat seinen 2-Ventiler-Boxermotor rein mechanisch fast völlig vibrationsfrei bekommen. Allerdings hat er den Motor komplett zerlegt, die Kolben ausgewichtet, Pleuel aufs Milligramm gepaart, die Kurbelwelle erleichtert, Ein- und Auslasskanäle optimiert und die Gewichtsreduzierung aller Motorteile auf die Spitze getrieben. Der Boxer läuft wie ein optimierter 4-Zylinder, als absolut laufruhig.

    Natürlich ist der Aufwand riesig, aber es lohnt sich zumindest erst mal, die Vibrationsursachen herauszufinden und evtl. bezahlbare Modifikationen vorzunehmen. Die Toleranzstreuungen bei den in den BMW-Boxermotoren verwendeten Komponenten sind leider z.T. sehr groß. In meinem BMW-Club hatten sich 3 Mitglieder gleichzeitig identische BMWs gekauft und jede lief anders.

    LG Renzo
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    Lieber einen Freund verloren, als einen guten Gag verschenkt :winking_face:
    aktuell: R1100RS - R1150RS - R1200RT - R1200CL (der vieräugige Schlumpf in schlüpferblau mit dem adaptiven Kurvenlicht und der sequenziellen Gangschaltung) :grinning_squinting_face:

  • Guten Morgen,

    das Problem Karpaltunnel hatte ich ebenfalls. Lt. Aussage des Chirurgen, ein ausgewiesener Fachmann in der Handchirurgie, war es bei mir eine besondere Herausforderung für ihn. Ich konnte keine Nacht durchschlafen und hatte Probleme einen Schreibstift für wenige Zeilen zu halten oder ein paar Schrauben mit einem Schraubendreher zu bewegen. Bestätigt wurde die Aussage durch die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Letztendlich hat die OP die Schwierigkeiten behoben und ich habe bis heute keine nennenswerten Einschränkungen mehr.

    Die Vibrationen vom Hinterrad sind auch nicht zu vernachlässigen. Viele Reifenhändler, zumindest hier in der Region, haben keine Maschine, um BMW-Hinterräder so zu wuchten, wie das Vorderrad. Ich habe schon erlebt, dass ein guter Monteur den Hinterreifen in 5 Positionen auf der Felge ausgewuchtet hat, bis er letztendlich die optimale Position mit den wenigsten Gewichten und dem ruhigsten Lauf gefunden hatte.

    Auch meine Maschine vibriert ab 120 Km/h so, dass ich in den Spiegeln nichts mehr klar erkennen kann. Das scheint typisch für Boxermotor und die Konstruktion der C zu sein.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei den "Entkoppelungs"-Arbeiten und kann Dir eine OP bei einem guten Handchirurgen nur empfehlen.

    Hierfür ist ein Zeitfenster von ca. 6 Wochen im Winter ratsam.

    Beste Bikergrüße


    Ulli
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    Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt !


  • Insbesondere bei Fahrten mit mehr als etwa 120 km/h auf der Autobahn wird’s richtig übel.


    Das bin ich praktisch nie gefahren. Da hat meine C genauso vibriert und jetzt die R18 auch. Alles was schneller ist wie 110km/h, findet bei mir nicht statt auf dem Bike. Aber ich habe beide auch nie als Reisemotorrad benutzt

  • Die vibrierenden Spiegel habe ich durch etwas mehr Masse (Silikon) im Spiegelgehäuse in den Griff bekommen. Auswirkungen auf die Vibrationen des Lenkers bzw. der Griffe kann ich aber nicht erkennen.

    Viele Grüße


    Eberhard (EPH)

  • Beim Lesen der vorigen Beiträge frage ich mich, warum hier nur Symptombeseitigungen angedacht, aber die Ursachen nicht diskutiert werden.



    Das ist einfach zu beantworten:

    Die Frage war konkret, wie man den Lenker entkoppeln kann.


    Dafür suche ich eine Lösung. Mehr nicht. Ich denke, ich habe eine gefunden und mache mich jetzt an die Arneit. Dann werde ich berichten.

  • Das ist einfach zu beantworten:

    Die Frage war konkret, wie man den Lenker entkoppeln kann.


    Dafür suche ich eine Lösung. Mehr nicht. Ich denke, ich habe eine gefunden und mache mich jetzt an die Arneit. Dann werde ich berichten.

    Deine Antwort erinnert mich an eine Anfrage bei Google:
    immer wenn ich von der Kneipe heim komme, haut mich meine Frau mit der Bratpfanne auf den Kopf. Was kann ich gegen die Kopfschmerzen tun?
    Nix für ungut.

    LG Renzo
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  • Eine Gummieinlage zwischen den unteren Klemmböcken und der oberen Gabelbrücke könnte schon Wunder wirken. Das probier ich aus.

    Das wär auch mein Vorschlag gewesen, sollte relativ einfach zu realisieren sein. Da man das aber doch relativ fest wird anziehen müssen, wird sich, so vermute ich, der Erfolg in Grenzen halten. Du wirst bestimmt berichten, ob es was gebracht hat.


    PS: Bei mir gehts auch schön langsam los, an der rechten Hand. Schläft beim rad- und motorradfahren ein, wird aber nach Entlastung wieder besser. Diesbezügliche Schmerzen bisher noch nicht, die kommen dafür aber zeitweise von der Athrose im rechten Handgelenk. Meine Guzzi hat einen Tempomat, der ist da wirklich sehr vorteilhaft.

    Bikergruß
    Da Sepp


    Flossing - do bin i dahoam :smiling_face_with_heart_eyes:


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  • Das wär auch mein Vorschlag gewesen, sollte relativ einfach zu realisieren sein.


    Das Anzugsmoment der Klemmböcke beträgt überschaubare 21 Nm (M8 Stahl in Alu). Über manche Werte staune ich immer wieder. Das ist wie "273 ml Gabelöl" (Beispiel) Man kann dem Lenker eine gewisse Flexibilität zugestehen, ohne die Fahrsicherheit zu beeinträchtigen. Die haben sowohl die Lenker an K1100LT, F800GS und R1200GS. Meine beiden K1300GT hatten das nicht, aber verstellbare Lenker und Tempomat.

    Der gag von Renzorosso war aber sehr gut. Der Anfrager mit den Kopfschmerzen in dem Witz ist ein Volldepp, das habe sogar ich sofort begriffen.

    Man soll den Tag ja immer mit einem Lachen und gut gelaunt beginnen. ich habe herzlich gelacht. Danke dafür.

  • Bevor ich mir den Lenker für's Bremsen und Kurvenfahren "schwammig" mache, würde ich aber - offen gesprochen - erstmal prüfen, was durch Motorenabstimmung, Synchronisation, Auswuchten der Räder und Paarung der Einspritzdüsen geht, um den Motorlauf ruhiger zu gestalten.

    Viele Grüße


    Eberhard (EPH)

  • Bevor ich mir den Lenker für's Bremsen und Kurvenfahren "schwammig" mache, würde ich aber - offen gesprochen - erstmal prüfen, was durch Motorenabstimmung, Synchronisation, Auswuchten der Räder und Paarung der Einspritzdüsen geht, um den Motorlauf ruhiger zu gestalten.

    Eberhard, bitte sag so etwas nicht, denn danach wurde ja definitiv NICHT gefragt! :smiling_face:

    LG Renzo
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  • Wenn ich die Forumsregeln richtig gelesen habe, soll man sich Kommentare ersparen, die darauf abzielen, andere bloßzustellen oder lächerlich zu machen. :confused_face:

    Ich wollte wissen, ob und - wenn ja - wie man den Lenker von Vibrationen entkoppeln kann, wie das nicht nur von BMW, sondern von zahlreichen anderen Herstellern gemacht wird. Was daraus zum Teil hier wurde, finde ich so bedauerlich wie befremdlich.

    Was Moderator "EPH" postet, gehört zu meinen Standards bei jedem Motorrad, das ich ankaufe.


    Und zwar "unter anderem", denn besonderes Augenmerk lege ich auf Bremsen, Schwingenlager, Dämpferelemente, Speichen usw. Ich arbeite seit 43 Jahren mit BMW Boxern und habe 1982 das erste Hinterachsgetriebe, das ich an einer R100S bj. 1977 getauscht habe, aus dem elterlichen Haus eines damaligen Maschinenbaustudenten namens Jochen Siebenrock in Stuttgart -Büsnau geholt, wo er die Teile in alten Kartoffelkisten lagerte.


    Auch die R1200C habe ich erstmal teilweise zerlegt, aufgearbeitet, Ventilspiel und Synchronisation geprüft, Bremsen und Lenkung genau untersucht, das Kerzenbild geprüft usw. Und das, obwohl sie unmittelbar zurvor bei der Inspektion bei einem BMW Vertragshändler und bei der HU war. Ich habe Mängel gefunden und beseitigt, die weder die Werkstatt noch der TÜV entdeckt hatten. Es reicht eben nicht, Bremsklötze zu erneuern, wenn die Kolben nicht sauber laufen.


    Der Motor meiner R1200C läuft so ruhig, wie ein lk Boxer dieser Generation nur laufen kann, dass ändert nichts an konstruktionsbedingten Vibrationen. Ich bin ja bei weitem hier nicht der Einzige, der die bemängelt (hat)


    Ich habe eine voll ausgerüstete Werkstatt, einen Feinwuchtbock für die Räder, sämtliches Werkzeug für Ventileinstellung nicht nur bei den Boxern, sondern auch bei alten Honda OHC und DOHC Motoren, Abzieher, Spezialwerkzeuge, Messgeräte, software von BMW, Messuhren für Synchronisation usw.


    Man kann sich diese Hinweise auf einfachste Standards also ebenso sparen, wie mich als einen unbelehrbaren Trottel darzustellen.


    Wer sich überzeugen will, dass ich sowas kann und Leute zu mir kommen, wenn ihr Hobel nicht sauber läuft, kann gerne auf meinem youtube-Kanal (s. Sig) meine zahlreichen Restaurationen von Motorrädern, die alle anderen längst aufgegeben hatten, anschauen.


    So.

    Zum Thema:

    Ich bin kein großer Freund theoretischer Überlegungen am Schreibtisch, die Praxis zeigt's, bzw. Versuch macht kluch.

    Muina hatte denselben Ansatz wie ich.

    Ich habe mir heute Vormittag zwei Unterlagen aus 3mm dickem Gummi hergestellt und eingebaut.


    Das hat den Vorteil, dass man auch gut an Klemmböcke und Gabelbrücke herankommt, um auch die auf Hochglanz zu bringen


    gu7.jpeg gu8.jpeg


    gu6.jpeg  gu6a.jpeg


    gu9.jpeg gu11.jpeg


    Bei einem Anzugsmnoment von 21 Nm quellen die Gummiunterlagen etwas seitlich heraus, das habe ich abgeschnitten.

    Von "schwammig" keine Spur, der Lenker sitzt so fest wie zuvor, nur das "Handgefühl" ist wesentlich angenehmer.


    Ziel erreicht, Dank geht an Muina, qc und black rider.


    Ich habe noch ein paar von diesen Unterlagen schmaler zugeschnitten und gestanzt. Wer Interesse daran hat, schreibt mir eine PN, dann sende ich die zu. Für nette Leute kostenfrei. Und keine Sorge: Davon wird nichts "schwammig". Ich finde im Gegenteil, die Lenkung wird feinfühliger. Aber das muss ich im Pylonenparcours genauer testen.

  • Wenn ich die Forumsregeln richtig gelesen habe, soll man sich Kommentare ersparen, die darauf abzielen, andere bloßzustellen oder lächerlich zu machen. :confused_face:



    Wenn Du das, was Du im Post #17 geschrieben hast, vorher in Deinem Anfangspost geschrieben hättest, wäre alles klar und meine Antwort überflüssig gewesen.

    Deine Antwort auf meinen Post war ja eher schullehrerhaft (Deutschunterricht: Thema verfehlt?), jeder andere hätte sich bedankt und geantwortet, dass andere Ursachen bereits ausgeschlossen werden können, weil bereits überprüft.

    BTW: deine Lösung mit den Gummiunterlagen wird nicht den gewünschten Effekt haben, da nur eine völlige Entkoppelung (z.B. durch massive Gummielemente mit Gewindemuttern an beiden Enden) des Lenkers hilft. Schraubverbindungen auch mit Gummiunterlage sind definitiv keine Entkoppelung. Mein TÜV würde Deine Lösung bemängeln, denn die versuchen oft den Lenker mit ihrem Körpergewicht zu belasten, um die Festigkeit der Klemmblöcke zu testen. Sobald der auch nur ein wenig nachgibt, gibt es keine Plakette. Ist meinem Bruder passiert.

    Die erste 4-Ventiler R1100RS hatte das. Siehe Bild.Entkoppelter Lenker.JPG

    LG Renzo
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  • Die Entkoppelung wird sicher nicht so gut sein wie die gezeigte Lösung bei der R1100RS. Dass es aber gar nichts bringt, glaube ich widerrum auch nicht. Dass dadurch das Fahrverhalten schwammig wird, halte ich eher für Phantasie. Auf korrekte Schraubensicherung sollte man achten, denn es ist mehr Bewegung im Spiel, von daher nicht unmöglich, dass sich da was lockert.


    Ein pingeliger TÜV-Mensch oder Polizist könnte die Lösung bemängeln, ja. Es ist aber ja auch im Fall des Falles schnell wieder abgebaut. Wenn man es jetzt wieder ganz genau nimmt, könnte man natürlich auch wieder argumentieren, dass die Betriebserlaubnis erloschen ist. Schließlich wird durch die höhere Hebelwirkung die Belastung der Verschraubung höher. Und es ist ebenso eine wenn auch geringfügige Lenkererhöhung, und dafür bräuchte es eine ABE oder eine Einzelabnahme. Aber wie man das handhaben will, das bleibt Gott sei Dank jedem selbst überlassen. Man sollte lieber aufpassen, dass man sich nicht im Klein-Klein verliert und die wichtigen Dinge des Lebens übersieht. :winking_face:

    Bikergruß
    Da Sepp


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