Posts by renzorosso

    Ja das müsste man nachlesen. Es dauert aber schon sehr lang, bis ein LiIon-Akku von 80 auf 30% fällt. Mein eBike-Akku schafft das den ganzen Winter über jedenfalls bei weitem nicht, und der ist schon älter als 5 Jahre. Von daher würde ich eine LiIon-Erhaltungsladung erstmal grundsätzlich in Frage stellen.

    Kommt darauf an, was man für ein Motorrad fährt.

    Wer eine C fährt, ist i.d.R. fein raus, weil meist ohne Elektronik-Schnick-Schnack, während die CL in Vollausstattung (Radio/CD-Kombi, Uhr, DWA, Navi, ...) bei längerer Standzeit doch gerne mal den Akku relativ schnell leer nuckelt.
    Noch schlimmer wird es wohl, wenn man eines der aktuellen Motorräder besitzt. Da ist mindestens 1x monatlich ein Nachladen fällig.
    Als Präsi des hiesigen BMW-Clubs bekomme ich da einige Klagen mit. Betrifft übrigens auch aktuelle Autos.
    Es gibt einige, die die Batterie stiefmütterlich behandeln und damit ewig fahren, während andere bei Dauererhaltungsladung bereits nach 2-3 Jahren einen neuen Akku brauchen.
    Auch scheint es bei identischen Akkus große Serienstreuungen zu geben, wobei vermutlich einige Frühausfälle auf die lange Lager-Liegezeit vor dem Verkauf zurückzuführen sind.

    Ja wär interessant. Da sollte die Anleitung Auskunft geben können, wenn sie denn vernünftig geschrieben ist. Wenn dann sollte so ein Gerät einen LiIon-Akku tatsächlich auf rund 80% halten. Ständige Vollladung ist nicht empfehlenswert.

    Das habe ich auch so gelesen, aber auch, dass man erst wieder bei 30% wieder auf 80% aufladen sollte. Eine Erhaltungsladung, wie bei normalen Bleibatterien mit normalen Ladegeräten üblich, wäre da nicht hilfreich. Möglicherweise berücksichtigt CTEK mit dem Spezialladegerät bei LiLon-Akkus genau diese Art der Erhaltungsladung.

    Nochmals die Frage, da du das nicht explizit erwähnt hast. Das Benzin brennt "willig"? Denke daran, dass wenn du Wasser im Tank hast, das Wasser unten schwimmt und das Benzin oben. Somit wird auch Wasser von der Benzinpumpe angesaugt. Nimm also eine Probe vom Einspritzventil oder irgendwo aus der Benzinleitung nach dem Tank!

    Die Autodoktoren haben auch mal gezeigt, wie wenig 'altes' Benzin verbrennt. Wenn das Moped über den Winter lange gestanden hat, kann das Benzin sehr zündunwillig sein. Ob da Flüssigbooster zur Steigerung der Zündwilligkeit und Stabilisierung des Kraftstoffs helfen, kann ich nicht einschätzen.

    Hatte mal bei meinem MINI den Fall, dass 2 nagelneue Zündkerzen eines namhaften Herstellers defekt waren. Optisch war nichts zu erkennen, aber die Mittelelektroden waren nicht richtig fest. Sobald sich die Kolben bewegten, schob der Druck die Mittelelektroden gegen die Massenelektrode. Der Werkstattcomputer zeigte nur "Fehler im Zündgeschirr" an. :fearful_face:

    Mein Trick, um fast tote Batterien wieder zu beleben (hat zumindest sehr oft funktioniert, wenn noch ein bis 2 Volt messbar waren):
    Parallel zur toten Batterie ein funktionierende 12-Volt-Batterie anklemmen, z.B. über Starterkabel.
    Dann erst das Ladegerät anschließen.
    Die Parallelschaltung soll dem Ladegerät vortäuschen, dass die Batterie okay ist, denn die meisten Ladegeräte schalten unter einer gewissen Spannung erst gar nicht ein.
    Nach 10 Minuten die Parallelschaltung entfernen und schauen, ob die tote Batterie weiter geladen wird. Sollte das nicht der Fall sein, kann man das nochmals über einen längeren Zeitraum wiederholen. Wenn es nicht klappt, ist die Batterie endgültig hinüber.

    Ist vermutlich doch die Batterie? Selbst teurere Ladegeräte zeigen nach dem Laden eine volle Batterie an, aber die Spannung bricht sofort zusammen, wenn ein Verbraucher angeschlossen wird. Kann man mit einem Voltmeter und einer 12-Volt-Autolampe selbst testen.

    Falls Du einen Fremdstartpunkt an Deiner Maschine hast und das Motorrad darüber gestartet werden kann, ist es definitiv die Batterie.

    Das Problem bei den 10cm-Lautsprechern ist, dass der Markt dafür wegen der schieren Anzahl an verfügbaren, meist chinesischer Chassis sehr unübersichtlich und schnelllebig ist. D.h. den Lautsprecher, den man sich ausgesucht hat, kann es in 14 Tagen schon nicht mehr geben.

    Ich würde folgende Kriterien beachten:

    - es sollten Autolautsprecher sein, da diese meist wasserfester sind, als HiFi-Chassis (z.B. Membran aus Polypropylen)

    - Einbautiefe (siehe oben)

    - eine Hochton-Kalotte in der Chassismitte, Neodym-Magnet als wäre schön

    - 4 Ohm, damit die Verstärkerleistung besser genutzt wird, 8 Ohm halbiert meist die Leistung

    - hoher Wirkungsgrad, wird meist in dB angegeben, 89-90 dB wären mehr als okay, weil z.B. 3 dB mehr als das Original einer Verdoppelung der Lautstärke bringt.

    Die Lautsprecher kann man austauschen. Wenn man nicht herumfräsen will, sollte die Einbautiefe beachtet werden, denn manchmal ist der Magnet der neuen Lautsprecher zu tief bzw. zu groß.

    Natürlich haben Eberhard und Alfred recht, nur sträubt sich mein (Un-)Rechtsgefühl.

    Grund: es gab für unsere Mopeds Reifenfreigaben von den jeweiligen Herstellern, die sicherlich nicht von einem Graukittel, der eben mal 50 Meter auf dem TÜV-Gelände gefahren ist, entstanden sind, sondern in einem aufwendigen Prüfverfahren bei den unterschiedlichsten Bedingungen (Straßenbelag, Wetter, ...).

    Das gilt natürlich nicht für den alten Metzeler Marathon, den hat bestimmt niemand bei Regen gefahren. :fearful_face:

    Welche Beweiskraft haben diese früheren Freigaben im Falle eines Falles?

    Wenn ich die Forumsregeln richtig gelesen habe, soll man sich Kommentare ersparen, die darauf abzielen, andere bloßzustellen oder lächerlich zu machen. :confused_face:



    Wenn Du das, was Du im Post #17 geschrieben hast, vorher in Deinem Anfangspost geschrieben hättest, wäre alles klar und meine Antwort überflüssig gewesen.

    Deine Antwort auf meinen Post war ja eher schullehrerhaft (Deutschunterricht: Thema verfehlt?), jeder andere hätte sich bedankt und geantwortet, dass andere Ursachen bereits ausgeschlossen werden können, weil bereits überprüft.

    BTW: deine Lösung mit den Gummiunterlagen wird nicht den gewünschten Effekt haben, da nur eine völlige Entkoppelung (z.B. durch massive Gummielemente mit Gewindemuttern an beiden Enden) des Lenkers hilft. Schraubverbindungen auch mit Gummiunterlage sind definitiv keine Entkoppelung. Mein TÜV würde Deine Lösung bemängeln, denn die versuchen oft den Lenker mit ihrem Körpergewicht zu belasten, um die Festigkeit der Klemmblöcke zu testen. Sobald der auch nur ein wenig nachgibt, gibt es keine Plakette. Ist meinem Bruder passiert.

    Die erste 4-Ventiler R1100RS hatte das. Siehe Bild.Entkoppelter Lenker.JPG

    Bevor ich mir den Lenker für's Bremsen und Kurvenfahren "schwammig" mache, würde ich aber - offen gesprochen - erstmal prüfen, was durch Motorenabstimmung, Synchronisation, Auswuchten der Räder und Paarung der Einspritzdüsen geht, um den Motorlauf ruhiger zu gestalten.

    Eberhard, bitte sag so etwas nicht, denn danach wurde ja definitiv NICHT gefragt! :smiling_face:

    Das ist einfach zu beantworten:

    Die Frage war konkret, wie man den Lenker entkoppeln kann.


    Dafür suche ich eine Lösung. Mehr nicht. Ich denke, ich habe eine gefunden und mache mich jetzt an die Arneit. Dann werde ich berichten.

    Deine Antwort erinnert mich an eine Anfrage bei Google:
    immer wenn ich von der Kneipe heim komme, haut mich meine Frau mit der Bratpfanne auf den Kopf. Was kann ich gegen die Kopfschmerzen tun?
    Nix für ungut.

    Beim Lesen der vorigen Beiträge frage ich mich, warum hier nur Symptombeseitigungen angedacht, aber die Ursachen nicht diskutiert werden.

    Liegt es an Unwucht in den Reifen oder eher am Motor? Ist der korrekt (z.B. Ventile) eingestellt bzw. synchronisiert? Ein Boxermotor wird immer etwas vibrieren, es fragt sich nur, in welchem Frequenzbereich und wie lästig das ist.

    Ein Bekannter von mir hat seinen 2-Ventiler-Boxermotor rein mechanisch fast völlig vibrationsfrei bekommen. Allerdings hat er den Motor komplett zerlegt, die Kolben ausgewichtet, Pleuel aufs Milligramm gepaart, die Kurbelwelle erleichtert, Ein- und Auslasskanäle optimiert und die Gewichtsreduzierung aller Motorteile auf die Spitze getrieben. Der Boxer läuft wie ein optimierter 4-Zylinder, als absolut laufruhig.

    Natürlich ist der Aufwand riesig, aber es lohnt sich zumindest erst mal, die Vibrationsursachen herauszufinden und evtl. bezahlbare Modifikationen vorzunehmen. Die Toleranzstreuungen bei den in den BMW-Boxermotoren verwendeten Komponenten sind leider z.T. sehr groß. In meinem BMW-Club hatten sich 3 Mitglieder gleichzeitig identische BMWs gekauft und jede lief anders.

    Morgen werde ich mal die Düsen wechseln und die Zündkerzen wegen dem Brandbild nachsehen. Die sind aber erst wenige Kilometer drin.🙋

    Hatte das mal bei meinem Auto. Diagnosegerät meldete Fehler im Zündgeschirr. Natürlich hat die Werkstatt vorher schon alles getauscht: Zündspulen, Kabel, Zündkerzen. Kostet ja nix :flushed_face:
    Um es kurz zu machen: eine nagelneue Zündkerze hatte einen temporär auftretenden Kurzschluss, weil die Mittelelektrode lose war. :pouting_face:
    Je nach Drehzahl (der Druck im Brennraum hat die Mittelelektrode wieder zurückgeschoben) oder Einfluss der Schwerkraft (da fiel die Mittelelektrode wieder auf die Massenelektrode) gab es Kurzschlüsse oder auch nicht. War, glaube ich, eine NKG-Kerze.