Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

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    • Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

      Wovor haben die eigentlich Angst? Das jemand die Prüfung ablegt und nicht zahlt? Das ist doch völlig abwegig. Ohne Zahlung kein Führerschein und fertig ist das.


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      **Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern**
    • Ich verstehe auch nicht, was das Problem dabei sein soll.

      Vielleicht würde ich's genauso machen. Warum Gefahr laufen, seinem Geld hinterher rennen zu müssen (mit all dem nötigen Verwaltungsaufwand und entsprechendem Personal), wenn man vorher sagen kann: Du zahlst, ansonsten brauchst du garnicht erst zur Prüfung antreten.

      Nun könnte man natürlich auch sagen

      slugbuster schrieb:

      Ohne Zahlung kein Führerschein und fertig ist das.
      Aber was will der TÜV mit all den nicht mehr abgeholten Führerscheinen, weil das Konto gerade mal wieder leer ist. Die entstandenen Kosten lassen sich mit diesen personalisierten Plastikkarten nämlich nicht decken.
      Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen! (O.Wilde)



      MoNC Member of Niederrhein-Cruiser
    • Vorher ist man zur Prüfung erschienen, hat die Gebühr bar oder mit Karte bezahlt und durfte die Prüfung ablegen. Das war wohl zu einfach.

      Er nennt sich halt selbst Technischer Überwachungs Verein. Auch wenn es eine Firma ist, etwas ohne unmittelbare Gegenleistung so weit im Voraus (meine Tochter hat noch nicht mal einen Termin für die erste Fahrstunde) anzufordern, ist nicht nur unüblich. Der Unterschied zu einer normalen Firma ist, dass es hier monopolartige Zustände gibt und diese Position auf Seiten des Anbieters schamlos ausgenutzt wird, und hier kommt eben der Lobbyismus zusammen mit der Politik ins Spiel. Als "Kunde" hat man ja keine Alternative und kann nach Belieben geschröpft werden.

      Man sieht das ja an vielen Beispielen, siehe z. B. Reifenfreigaben.

      Ich möchte gar nicht ausführen, was ich derzeit mit der Zulassung eines vorher in Österreich zugelassenen ATVs erlebe. :cursing:
      Bikergruß
      Da Sepp

      Flossing - do bin i dahoam :love:

      A Hercules E1 >>> Honda CY 50 >>> Kawasaki GPX 750 R Ninja >>> Yamaha XV 1100 Virago >>> BMW R 1100 R Roadster >>> Suzuki VS 1400 Intruder >>> Triumph 1200 Daytona >>> BMW R 1200 C Cruiser Ω

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Muina ()

    • Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

      Muina schrieb:


      Ich möchte gar nicht ausführen, was ich derzeit mit der Zulassung eines vorher in Österreich zugelassenen ATVs erlebe. :cursing:

      Und das innerhalb der EU. Da muss man sich nicht wundern, wenn EU Gegner immer mehr Argumente geliefert bekommen.


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      **Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern**
    • Motorrad Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

      Muina schrieb:



      Er nennt sich halt selbst Technischer Überwachungs Verein.

      Ein übler Verein, der auch Unternehmen zertifiziert. Dabei geht’s zu einem großen Teil auch um transparente, einheitliche und nachvollziehbare Prozesse im Unternehmen. Bei sich selbst wendet der TÜV sein Wissen aber nicht an und möchte sich nicht in die Karten schauen lassen. Jeder Prüfer entscheidet selbst über Kfz-Eintragungen nach eigenem Gutdünken. Die Entscheidung ist für andere nicht einsehbar , nicht für Mitarbeiter verfügbar und wird nicht allgemein dokumentiert. Daher muss dann jeder selbst erneut und wieder um eigentlich schon geprüfte Eintragungen kämpfen. So ein korrupter , undurchsichtiger Saftladen…


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    • Didi schrieb:

      Erzähl mal. Bei Autos geht das ja ganz einfach. Was ist beim ATV anders?
      Das Problem ist, dass das Gefährt keine EG-Betriebserlaubnis hat, sondern eine österreichische Einzelzulassung, welche mir auch vorliegt. Nur diese wird bei uns natürlich nicht anerkannt. Ich müsste eine deutsche Einzelzulassung machen. Und natürlich, bei Baujahr 1991, nach den jetzt aktuell gültigen Vorschriften. Da diese bzgl. Abgas, Geräuschemissionen, etc. nicht mehr erreichbar sind, wäre nur eine Zulassung als LoF mit max. 25 km/h möglich. Da das Gerät jedoch bauartbedingt 28 km/h fährt, müsste ich es zunächst mal drosseln, obwohl die 3 km/h innerhalb der Toleranzgrenze liegen. Und dann eine zugelassene Anhängerkupplung anbauen, mit der man mindestens das Eineinhalbfache des Eigengewichts des Fahrzeugs ziehen darf. Gurte nachrüsten, den vorhandenen Überrollbügel gegen einen zertifizierten ersetzen, Feststellbremse nachrüsten, Kontrollleuchten für die Blinker einbauen, usw., usw. Dann muss der TÜV ein Einzelgutachten machen, Kosten geben sie nicht an, je nach Aufwand. Aber mit 500.- EUR könne man schon rechnen - so durch die Blume.

      Alles irgendwie machbar. Aber Umbaukosten, Gutachtenkosten, Anmeldung, Versicherung, Steuer, alle zwei Jahre zum TÜV... Wenn man da jetzt gegenüberstellt, dass einmal ohne Zulassung auf öffentlicher Straße erwischt werden 75.- EUR zzgl. einem Punkt kostet, wird man schon direkt zum Ungehorsam erzogen. :S
      Bikergruß
      Da Sepp

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    • Das hat ja dann nichts mit der EU zu tun. Wenn das Fahrzeug 4 Jahre vor Eintritt Österreichs in die EU gefertigt wurde, dann ist (leider) klar, dass das papiertechnisch schwierig wird.

      Als ich meine GS ADV (deutsche Zulassung) letztendlich nach Barcelona verkaufte, war das mit dem CoC easy. Würde ich das bei der C machen (dort habe ich noch keine CoC) wäre der Aufwand auch schon größer. Und beide Länder waren zur Fertigung der C in 2001 schon in der EU :S
      Gruss, Didi

      Es ist schon alles gesagt, aber nicht von jedem ...

      Die Cruiser-Bildergalerie
    • Zu tun hat es mit den deutschen Zulassungsvorschriften, aber noch viel mehr damit, wie diese durch den über allem stehenden TÜV-Gott ausgelegt werden. Der eine sieht es völlig gelassen - siehe z. B. Gutachten über meine speziellen C-Felgen (leider ist der in Rente), und der andere spielt halt Oberschlaumeier.

      Wenn jetzt in dem Beispiel bei der Geschwindigkeitsmessung tatsächlich wie eingetragen 28 km/h rauskommen, kann er sagen, das passt (da innerhalb der 3 km/h-Toleranz). Oder eben nicht. Wenn jetzt aber 29 km/h rauskommen, muss ich den Anschlag des Gasseils etwas verbiegen - und den Test wiederholen. Besser man verbiegt den schon vorher. Also was soll das... Außerdem kann er, wenn eine Vorschrift nicht erfüllt ist, auch ganz einfach eine Ausnahme eintragen (z. B. fehlende Bllinkerkontrollleuchten oder Feststellbremse). Wenn er eben will. Wenn nicht, dann nicht. Essentiell ist dabei nur eins: Wichtig machen und abkassieren.
      Bikergruß
      Da Sepp

      Flossing - do bin i dahoam :love:

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    • Didi schrieb:

      ... Als ich meine GS ADV (deutsche Zulassung) letztendlich nach Barcelona verkaufte, war das mit dem CoC easy ...
      Hi Didi, ging das einfach über die Bühne? Habe mal vorsichtig die Fühler ausgestreckt, meinen Strampler hier in FRA zu verkaufen. Große Abwehrhaltung, ohne 'carte grise' geht kaum etwas. Konnte Dein ESP Käufer mit CoC und DEU Papieren zur ESP Zulassungsstelle gehen und problemlos ummelden?
      Danke Dir, cheers
      SANDRIN
      Hammering Shit Can Driver

      Flying "Hueys", Mi8 "Hip" and "Cougars"
      Driving 2017er R nineT 'Scrambler', 2016er Macan GTS, 2015er CrossPolo, 2003er R 1200 C 'Cruiser' and 1968er 280SL 'Pagode'
    • Hallo Sandrin,

      da ich es mit ihm gemeinsam gemacht habe, kann ich Dir das en detail erzählen.

      Bin zum spanischen TÜV (ITV) bei mir im Ort gegangen und nachgefragt. Antwort war, Autos machen wir regelmäßig, Motorrad wäre es das erste. Um was es denn ginge - ADV vollausgestattet mit allen Koffern :) war gleich großes Hallo und Streit, wer es denn machen durfte.

      Musste CoC, Brief und Schein beibringen. Bekam dann von denen die spanische ITV-Untersuchung (ähnlich deutscher TÜV) und nach zwei Tagen den spanischen Brief (heisst dort technisches Dokument). Damit war die Maschine schon ein spanisches Fahrzeug. Mit diesen spanischen Papieren ging der Käufer dann zur Zulassungsstelle und hat sie zugelassen ohne Probleme (sie war ja dann schon eine spanische Maschine).
      Der ITV hat den deutschen Brief und Schein ungültig gestempelt. Ich bin dann bei nächster Gelegenheit inkl. dem Kennzeichen zur deutschen Zulassungsbehörde und habe sie abgemeldet. Die waren eher überrascht, dass sie in Spanien schon umgeschrieben war; die Abmeldung war kein Problem. Die kennen eher den Prozess mit Abmelden, Exportkennzeichen und dann ist Ruhe.

      Ein absolut tiefenentspannter Prozess ...
      Gruss, Didi

      Es ist schon alles gesagt, aber nicht von jedem ...

      Die Cruiser-Bildergalerie
    • Didi schrieb:


      ... Ein absolut tiefenentspannter Prozess ...
      Danke Didi, bin gerade in Albacete (AHE) und lese die Kombination der Worte "Spanien" und "tiefenentspannt" - autsch, das geht hier gar nie nicht.
      Leider auch nicht bei meiner lieben Gastgebernation FRA. Vielleicht sollte ich es ja mal tatsächlich formal angehen.
      Btw, meine C hatte ich ja 2003 in DEU gekauft. EZ war jedoch in USA, wobei für den dortigen 'Title' die DEU Zulassungsbescheinigung Teil II einbehalten wurde. Als ich 2006 die C dann in DEU zulies, erkannte das StVAmt Bergheim die US-Zulassung nicht an und machte mir eine EZ 2006 daraus. Ich dürfte folglich die formal jüngste C haben - who knows.
      Anyway, thx a lot, cheers
      SANDRIN
      Hammering Shit Can Driver

      Flying "Hueys", Mi8 "Hip" and "Cougars"
      Driving 2017er R nineT 'Scrambler', 2016er Macan GTS, 2015er CrossPolo, 2003er R 1200 C 'Cruiser' and 1968er 280SL 'Pagode'
    • SANDRIN schrieb:

      Didi schrieb:

      ... Ein absolut tiefenentspannter Prozess ...
      Danke Didi, bin gerade in Albacete (AHE) und lese die Kombination der Worte "Spanien" und "tiefenentspannt" - autsch, das geht hier gar nie nicht.Leider auch nicht bei meiner lieben Gastgebernation FRA. Vielleicht sollte ich es ja mal tatsächlich formal angehen.
      Btw, meine C hatte ich ja 2003 in DEU gekauft. EZ war jedoch in USA, wobei für den dortigen 'Title' die DEU Zulassungsbescheinigung Teil II einbehalten wurde. Als ich 2006 die C dann in DEU zulies, erkannte das StVAmt Bergheim die US-Zulassung nicht an und machte mir eine EZ 2006 daraus. Ich dürfte folglich die formal jüngste C haben - who knows.
      Anyway, thx a lot, cheers
      Tiefenentspannt deswegen (und ich weiss, Spanien hat seine Herausforderungen), weil der spanische Staat im Prozess praktisch nicht involviert ist mit ausländischen Dokumenten. Da hätte ich auch größten Respekt vor (wie damals bei meiner internationalen Hochzeit - die Papiere zu beschaffen war ein echter Graus). Der ITV (TÜV) als Privatunternehmen hat so viel Erfahrung mit dem Import von Fahrzeugen (aus Deutschland), dass sie die Prozesse und Dokumente genau kennen. Es muss z.B. im Vergleich zu anderen Themen weder ein Dokument übersetzt noch beglaubigt werden - hey. Es liegt daher einfach daran, ob der ITVler das schon öfter gemacht hat oder nicht. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass je weiter Du nördlich in Spanien bist, desto mehr Erfahrung haben sie mit Import. Und natürlich am besten in einer Großstadt. Es gibt auch Dienstleister, die das für Dich machen, aber aus heutiger Sicht (ich spreche auch die Landessprache) wäre das rausgeschmissenes Geld gewesen. Die Niederlassung der ITV kann frei gewählt werden und hat nichts mit dem Zulassungsort zu tun.
      Gruss, Didi

      Es ist schon alles gesagt, aber nicht von jedem ...

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    • :thumbsup:
      Mag mir das Chaos bei der Beschaffung der Heiratsdokumente garnicht vorstellen ...
      Cheers
      SANDRIN
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